Eine zumindest fragwürdige Personalauswahl des Linzer Magistrats kritisierte nun der freiheitliche Vizebürgermeister der Stahlstadt, Markus Hein: Von 74 pädagogischen Hilfskräften, die sich um einen Stelle bei der Stadt Linz beworben haben, weisen 46 Personen allem Anschein nach einen Migrationshintergrund auf. Recherchen der FPÖ Linz hätten jetzt zudem ergeben, dass einige dieser pädagogischen Hilfskräfte mit Migrationshintergrund mutmaßlich auf Facebook gefährlichen Gruppen und Inhalten folgten.

„Die Facebook-Seiten einiger dieser Personen erinnern an Tummelplätze für radikal-islamischer Gruppierungen. Seiten wie Türkei Info, Islamische Fakten, AKP Fans und eine türkischsprachige Gruppe mit dem Konterfei eines grauen Wolfes im Logo wurden von Bewerbern mit „Gefällt Mir“-Angaben bedacht“, konstatiert Hein.

Bewerber nahmen erste Hürde

Gefallen fanden Bewerber weiters auch an einer Facebook-Seite, die in Arabisch und Deutsch ganz offen auffordert: „Komm nach Deutschland“.
Brisant: Diese pädagogischen Hilfskräfte mit mutmaßlich fragwürdigem Demokratieverständnis haben sich nicht nur um Arbeitsplätze für Kindergärten der Stadt Linz beworben, sondern sogar die erste Hürde im Bewerbungsverfahren erfolgreich genommen. „Dieser Umstand wirft ein schlechtes Licht auf die Personalauswahl des Linzer Magistrats“, so Stadtvize Hein.

In der Privatwirtschaft werden die Bewerber hinsichtlich ihrer Aktivitäten im Internet meist durchleuchtet. Im Magistrat ist das offenbar nicht der Fall. Wir Freiheitliche werden uns daher auch für ein Screening der Magistratsbewerber in sozialen Medien einsetzen.

Für die FPÖ Linz und Vizebürgermeister Markus Hein sei damit eine rote Linie überschritten worden. „Islamisten und Erdogan-Fans dürfen in unseren Kindergärten keine Spielwiese für ihre mutmaßlich demokratiefeindliche Gesinnung erhalten“, fordert Hein auf seiner Homepage klar. Die Freiheitlichen fordern daher die Einführung eines Kopftuchverbots in Kinderbetreuungseinrichtungen.

Islamisierung durch die Hintertür

Die Angelegenheit gewinne vor allem aufgrund des Stimmverhaltens der SPÖ und den Grünen im Gemeinderat weiter an Brisanz. Die freiheitliche Fraktion hatte zuletzt einen Antrag auf Bekenntnis zur Pflege österreichischer Traditionen und Feste in Kindergärten gestellt. Unter anderem mit Gegenstimmen der Roten und Grünen wurde dieser Antrag jedoch abgelehnt. Für die FPÖ öffnet das, in Verbindung mit der Anstellung mutmaßlich islamistischer Betreuer, die Hintertür für eine schleichende Islamisierung von Kinderbetreuungseinrichtungen.