„Es scheint, als verfüge Alt-Bundespräsident Heinz Fischer immer noch über einen Dienstwagen samt Chauffeur und Personenschutz“, wundert sich der ehemalige Innenminister, FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl in einem Beitrag auf Facebook.

Er bezieht sich auf einen Bericht des Portals „Unzensuriert.at“, welcher sich damit beschäftigt, dass der rote Alt-Bundespräsident Heinz Fischer immer noch von Verfassungsschützern begleitet werde, die ihm und seiner Ehefrau Margit auch als Fahrer zur Verfügung stünden. Auch das Auto soll der Polizei gehören.

Welchen Dienst leistet Fischer?

„Wer einen Dienstwagen hat, der muss auch einen Dienst leisten, sollte man meinen. Bei einem Dienstwagen des Staates wäre das ein Dienst an der Republik. Doch welchen Dienst leistet Heinz Fischer außer Bärendiensten wie seiner Rede im Saudi-Zentrum?“, fragt Kickl weiter.

„Unzensuriert“-Fragen blieben unbeantwortet

Auch die Redaktion von „Unzensuriert“ stellte sich Fragen, hat das BMI mit den Ergebnissen der Recherchen konfrontiert und wollte wissen:

„Ist es richtig, dass auch Alt-Bundespräsident Heinz Fischer noch durch das BMI serviciert wird? Entspricht es den Tatsachen, dass er vom BMI ein Fahrzeug samt Fahrer zur Verfügung gestellt bekommt? Wenn ja, auf welcher gesetzlichen oder sonstigen Grundlage? Wird Heinz Fischer auch Personenschutz zur Verfügung gestellt? Wenn ja, durch wen?“

„Die konkrete Einsatzplanung erfolgt aus taktischen, zweckmäßigen und ökonomischen Überlegungen. Eine weiterführende Beantwortung ist aus einsatztaktischen Gründen nicht möglich“ so die wenig aussagekräftige Antwort aus dem Ministerium.

Herbert Kickl: „Mauer des Schweigens“

„Wer hier bei den Behörden nachfragt, stößt auf eine Mauer des Schweigens“, bestätigt auch der Ex-Innenminister diesen Eindruck. Er macht seine Frage deshalb auf Facebook öffentlich: „Herr Fischer, haben Sie einen Dienstwagen? Haben Sie einen Fahrer? Erhalten Sie Personenschutz? Warum? Und welchen Dienst leisten Sie der Republik, der all das begründen könnte?.“

Dann bittet Herbert Kickl mit einem Augenzwinkern noch seine Facebook-Freunde um Mithilfe bei der Klärung: „Solltet ihr, liebe Facebook-Freunde, darüber etwas wissen, schreibt es in die Kommentare!“