Die maßgeblich durch Steuergelder finanzierten „nichtkommerziellen Medien“ bieten wiederholt Platz für linksradikale Sendungen.

Eine Recherche von Roman Möseneder

Neben dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ORF & Radios) und privaten Sendeanstalten (Puls4, Kronehit etc.), existieren sogenannte „nichtkommerzielle Medien“. Beispiele hierfür sind Radio Orange, Radiofabrik, FS1, DorfTV oder der wegen eines Förderskandales in die Kritik geratene TV-Sender „Okto TV“, der laut „Ö24“ ein „links-grünes Minderheiten-Programm“ ausstrahlt.

Diese Sender finanzieren sich zum großen Teil mit Förderungen aus Stadt, Land und Bund. „Okto TV“ erhielt gar sagenhafte 1,75 Millionen Euro Subvention für teilweise weniger als 3.000 Zuschauer am Tag.

Blickt man auf die Förderbeträge des Radiosenders „Radiofabrik“ taucht man ebenso in ein Förderbecken ein. 159.005,00€ gab es 2019 vom Bund, 41.500,00€ Förderung vom Land Salzburg und weitere 80.000,00€ Förderung der Stadt Salzburg. Aufgrund der Corona-Krise erhalten die „nichtkommerziellen Sender“ gar zwei Millionen Euro Sonderförderung.

Antifa-Beiträge

Doch besagte massive Förderbeiträge sind nicht die einzige dunkle Seite. Beispielsweise bei der in Salzburg stationierten Radiofabrik breiten sich von „molly“ – einem Blog für „LINKSRADIKALES LEBEN IN SALZBURG“ – beworbene Sendungen wie „Engelsgeflüster“ oder „Skrupellose Fische“ aus.

„Zwei Sendungsmacherinnen* reden, diskutieren, beleuchten, hinterfragen, zerlegen Gender, Rollenbilder und Geschlechter und fragen sich und euch, wer oder was dann noch überbleibt, wenn Erziehung, soziale Strukturen und Erwartungshaltungen subtrahiert werden.“, so der linksradikale Blog in einer Ankündigung.

 

Auf „Okto TV“ macht sich beispielsweise die Sendung „Wien TV“ breit. Neben diverser Berichte über Demonstrationen linksradikaler bis linksextremer Gruppen, beschäftigt sich die Sendung mit „antifaschistischem Rap von Unten“ und streamt diesen weiters live ins Netz.

 

Auch die in Linz stationierte Einrichtung „Dorf TV“ spielt die Inhalte der dubiosen Sendung „WienTV.

 

Die Liste wäre problemlos weiterzuführen, doch das Ergebnis ist bereits jetzt ein deutliches: Antifa-Gruppierungen können problemlos bei durch Steuergelder finanzierten Sendern ihre fragwürdigen Inhalte verbreiten.