Angehöriger der linken Szene in Berlin rüsten auf und basteln Bomben. Zwei Politologen wurden nun nach einer Explosion von der Polizei verhaftet. Brisant: Ein Verdächtiger verdiente seinen Lebensunterhalt in staatlich geförderten „Kampf gegen Rechts“-Vereinen.

In Berlin frönten zwei Politologen einem eher seltenen Hobby – dem Bombenbau. Doch nun sind sie aufgeflogen, da eines ihrer Bastelobjekte in einem Innenhof in der Eisackstraße in Berlin-Schöneberg detonierte, wie die B. Z. berichtete. Die Einwohner, die gegen 20 Uhr 30 die Explosion hörten, verständigten die Polizei, die in dem Hof des Mehrparteienhauses Rückstände einer Detonation und eine weitere, noch nicht zur Explosion gebrachte Sprengvorrichtung fanden. Während sich Sprengstoffspezialisten um den verdächtigen Gegenstand kümmerten, weitere Beamte die umliegenden Wohnungen evakuierten, konnten auch zwei verdächtige Personen von der Polizei dingfest gemacht werden. In der Wohnung der Verdächtigen wurden Chemikalien und weitere Rohrbomben gefunden.

Bombenbau mit Steuergeld?

Bei den beiden mutmaßlichen Bombenbauern handelt es sich um Personen, die der linken Szene zugeordnet werden können. Ein in Offenbach geborener 27-jähriger Politikwissenschafter, der als Rechtsextremismusexperte gilt und bis 2019 Mitarbeiter bei der „Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus“ war und seither als medienpädagogischer Leiter in einem Kreuzberger Verein arbeitete. Zudem war er auch bei „Berlin gegen Nazis“ als freier Mitarbeiter sowie bei weiteren Vereinen, die laut „Journalistenwatch“ durch den Berliner Senat oder die Bundesregierung aus Steuermitteln unterstützt wurden. Sein 29-jähriger Kompagnon kam aus Trier in die Bundeshauptstadt. Auch er ist Politikwissenschafter und soll als Lehrer gearbeitet haben. Gegen beide lief 2016 ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, welches allerdings eingestellt wurde.

Linke Terrorwelle oder „false flag“-Aktionen?

Der Staatsschutz, der die Ermittlungen gegen die Beiden übernommen hat, prüft außerdem, ob sie eventuell mit einer Explosion in der Nacht des 20. Januar in Verbindung stehen. Damals ließ eine gewaltige Druckwelle Scheiben bersten. Trümmer flogen bis zu 80 Meter weit und verletzten auch einen 60-jährigen Mann. Zudem ist noch unklar, ob eine linke Anschlagsserie geplant war oder ob allfällige Anschläge angeblichen „Rechten“ in die Schuhe geschoben werden sollten, um eine imaginäre Gefahr für die „Zivilgesellschaft“ zu konstruieren. In einem Wahljahr sicher ein womöglich ein willkommener Anlass die AfD weiter zu diffamieren.