In den USA wächst der Widerstand gegen die von der Bundesregierung und Präsident Joe Biden erlassene Corona-Impfpflicht. Nicht nur viele Bundesstaaten, wie etwa Florida, gehen gegen das Gesetz vor. Auch innerhalb der Gesellschaft gibt es Gegenwehr. So etwa in Form der Job-Plattform „Red Balloon“. Neben Stellen für Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, gibt es auch anwaltliche Tipps, wie man die Regeln der Regierung umgehen kann.

  • Job-Plattform „Red Balloon“ in USA
  • setzt sich gegen Cancel Culture, Impfpflicht und für Freiheit ein
  • Arbeitsrechtler geben Tipps für Unternehmer, Impfpflicht zu umgehen
  • Ziviler Ungehorsam als wirksames Mittel gegen Behörden
  • Impfpflicht bereitet bereits viele Probleme in Städten und Bundesstaaten
  • Auch in Österreich geht Klinikpersonal auf die Barrikaden

Freiheitsliebende Firmen und Arbeiter zusammenführen

Das Projekt „Red Balloon – Free to Work“ wurde erst in diesem Jahr gegründet. Ziel der Plattform ist es, Firmen und auch Arbeitnehmern eine Jobbörse zu bieten, denen Freiheit wichtig ist und die nicht viel von überhand nehmender Regulierungswut der Regierung oder von „Cancel Culture“ halten. Es geht also darum, arbeiten zu können, ohne wegen seiner persönlichen Ansichten diskriminiert zu werden oder die Verletzung seiner Bürgerrechte oder die Verletzung der ärztlichen Daten befürchten zu müssen.

So sind es auch vor allem die kleinen und mittelständischen Firmen und nicht die großen Konzerne, die auf der Plattform ihre Stellen ausschreiben. Zudem kommt vielen Arbeitnehmern, die sich nicht impfen lassen wollen, die Situation am Arbeitsmarkt entgegen. Denn „hire and fire“ ist Geschichte. Unternehmen suchen dringend Beschäftigte – aber die können es sich leisten, wählerisch zu sein.

Schlupflöcher gegen Bidens Diktatur-Gesetze

Aber „Red Balloon“ ist mehr als nur eine Stellenplattform. Es bietet auf einem Blog auch Tipps, wie man die Impfgesetze umgehen kann und ruft zum Widerstand auf, um die Freiheit der Amerikaner zu bewahren. So wird Arbeitgebern etwa empfohlen abzuwarten und nicht im vorauseilendem Gehorsam die Impfvorgaben der Biden-Regierung umzusetzen. Denn viele Bundesstaaten wie Florida, Texas, Mississippi oder Louisiana prüfen und erwägen bereits rechtliche Schritte gegen die Vorgaben der Regierung.

Auch wird von Arbeitsrechtlern auf der Seite empfohlen, Veränderungen in der Unternehmensstruktur zu erwägen, um etwa die Unternehmensgröße unter jene 100 Arbeiter zu bringen, ab der dann die Impfpflicht gilt. Vorgeschlagen wird etwa neben dem Verkauf von Produktsparten auch die Teilung des Unternehmens in unabhängige Tochtergesellschaften.

Ziviler Ungehorsam als möglicher Weg

Ebenso bestünde die Möglichkeit, dass sich einige Angestellte als Freiberufler selbstständig machen und und dem Unternehmen extern zuarbeiten, wobei diese Option gewisse strategische Planungen erfordert, da Behörden strenge Anforderungen an unabhängige Auftragnehmer stellen. Ein weiterer Schritt wäre auch breiter ziviler Ungehorsam.

Wenn sich genügend Arbeitgeber weigern und für die Freiheit einsetzen, also keine Impfnachweise verlangen, gerät das System an seine Grenzen, denn die Behörden verfügen nicht über genügend Mitarbeiter und Anwälte für die vielen notwendigen Kontrollen und Rechtsstreite wegen Geldstrafen.

Impfpflicht bringt bereits viele Probleme

Dieser Schritt dürft durchaus Wirkung zeigen. Denn in vielen Bundesstaaten, die die Biden-Impfpflicht gehorsam umsetzen, kommt es zu Personalknappheiten, die wichtige Bereiche betreffen. In New York, wo Bürgermeister Bill De Blasio bereits einen Impfzwang für alle städtischen Bediensteten verordnete, protestiert die Müllabfuhr und die Stadt versinkt im Abfall. Bewohner fürchten sogar eine Rattenplage.

Auch Polizei, Rettung und Feuerwehr wehren sich. Viele Mitarbeiter gingen wegen des Impfzwangs in den Krankenstand und wollen es auch auf eine Kündigung ankommen lassen. Und in Chicago kam es bereits im September zu chaotischen Zuständen, weil viele Schulbusfahrer aufgrund des Impfzwanges ihren Job hinschmissen.

Klinikpersonal in Österreich will kündigen

Auch in Österreich wird die Auflehnung gegen die Impfpflicht immer mehr spürbar. In vielen Bundesländern fängt bereits das Gesundheits- und Pflegepersonal an zu rebellieren, denn sie trifft die berufsgruppenspezifische Impfpflicht zuerst. So etwa im Linzer Ordensklinikum der Barmherzigen Schwestern und Elisabethinen, wo aufgrund der Impfpflicht für Gesundheitsberufe bis zu 350 Mitarbeiter bereit sind, zu kündigen, wie sie auch in einem offenen Brief an die Klinikleitung bekanntgaben.

Dabei handelt es sich um rund 10 Prozent der Belegschaft. Was sich jedoch auf den ersten Blick als nicht viel anhört, ist beim Mangel an Personal in diesem Bereich nicht zu unterschätzen, würde die Quote doch genügen, den Spitalsbetrieb zum Erliegen zu bringen. Eigentlich erschreckend, dass Menschen, die an ihrem Beruf hängen und noch vor einem Jahr als „Helden der Pandemie“ gefeiert wurde, nun zu derart drastischen Mitteln greifen müssen, um ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit und die Entscheidungsfreiheit bezüglich einer experimentellen Spritzen gegenüber der Regierung durchzusetzen…

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