„Wir müssen weniger werden, wenn wir überleben wollen“, bekannte einst der amerikanische Wissenschaftsjournalist Alan Weisman, denn die Erde könne maximal drei Milliarden Menschen ertragen. Tatsächlich platzt unser Planet aus allen Nähten. Gerade deshalb streben die Eliten mit verschiedenen Maßnahmen eine Reduzierung der Weltbevölkerung an.

Von Guido Grandt

1950 lebten 2,5 Milliarden Menschen auf der Erde. 2021 schon 7,9 Milliarden. Und jedes Jahr werden 82,37 Millionen weitere Erdbewohner geboren. Also so viel wie die Gesamtbevölkerung Deutschlands. Pro Tag zirka 225.690, pro Minute 157 und pro Sekunde 2,6. Nach Prognosen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2050 rund 9,7 Milliarden Menschen unseren Planeten bewohnen. Damit hätte sich die menschliche Population innerhalb von nur 100 Jahren annähernd vervierfacht.
Bis im Jahr 2100 werden sogar 11,8 Milliarden Erdenmenschen prognostiziert. Davon werden alleine 9,23 Milliarden (83 %) in Asien und in Afrika leben. In Europa und Nordamerika hingegen lediglich 1,15 Mrd. (ca. 10 %). Aufgrund des medizinischen Fortschritts und der besseren Lebensbedingungen leben Menschen heutzutage länger als jemals zuvor. Dadurch sinkt auch die Kindersterblichkeit in den Entwicklungsländern. Hinzukommt, dass es weitläufig an Sexualaufklärung und modernen Verhütungsmethoden mangelt, sodass die Bevölkerung vor allem in den ärmsten Ländern der Welt weiterhin wächst.

Gründe der Überbevölkerung

Für Menschen in den Entwicklungsländern bedeuten viele Kinder eine Möglichkeit der Versorgung bei Krankheit und im Alter. Genau diese „Kulturphilosophie“ wird ebenso in den Einwanderungsländern wie etwa in Europa gelebt und kann auch durch mehr Wohlstand nicht einfach so aus den Köpfen verbannt werden. Alleine in Deutschland kamen von 2015 bis 2019 jährlich rund 27.000 Kinder von „Schutzsuchenden“ auf die Welt. Damit hat sich die Zahl gegenüber 2010 bis 2015 von jährlich 4.400 Neugeborenen geradezu versechsfacht.
Diese Geburtenexplosion mit einer erhöhten Zuwanderung zu begründen ist nur bedingt richtig, denn die Migration ist nach dem Jahr 2015 deutlich zurückgegangen. Selbst das Statistische Bundesamt gibt zu: „Trotz insgesamt wieder rückläufiger Zahlen seit dem Jahr 2016 ist aufgrund der jungen Altersstruktur der Schutzsuchenden auch in den nächsten Jahren noch mit einer erhöhten Zahl von Kindern zu rechnen, die in Deutschland als Schutzsuchende geboren werden.“

Klimawahn und Bevölkerungsentwicklung

Es ist eine offene Agenda der Eliten und nicht etwa eine Verschwörungstheorie: Die weltweite Bevölkerung soll reduziert werden! Dazu propagieren die Global-Player verschiedene Maßnahmen. So werfen Kritiker beispielsweise dem Milliardär und Microsoft-Gründer Bill Gates vor, offen zugegeben zu haben, dass neue Impfstoffe, wie etwa der Corona-Impfstoff, der Bevölkerungsreduktion dienen würde. Vor allem wegen des scheinbaren Klimawandels, um dem Kohlendioxid-Ausstoß zu vermindern.
Wiederum andere unterstellen den Eliten, die Menschen mit einer Impfung unfruchtbar machen zu wollen.
Tatsächlich verkündete Bill Gates im Jahr 2010 öffentlich im Zusammenhang mit der Einschränkung der CO2-Emissionen: „Heute leben 6,8 Milliarden Menschen auf der Welt. Es geht auf etwa 9 Milliarden zu. Wenn wir sehr erfolgreich mit neuen Impfstoffen, der Gesundheitsversorgung und Reproduktionsmedizin sind, könnten wir das wohl um 10 % bis 15 % senken, aber zurzeit sehen wir eine Steigung um 1,3.“ Die Bill & Melinda Gates Foundation, in deren Führung noch ein anderer gewichtiger Eliten-Global-Player sitzt, nämlich der US-Großinvestor Warren Buffett, wehrte sich: Ihre Impfkampagne wolle mehr als 11 Millionen Todesfälle „durch einen hohen, gerechten und nachhaltigen Impferfassungsgrad“ verhindern.

Die Pläne des Bill Gates

In einem CNN-Interview vom Februar 2011 erklärte Bill Gates jedoch, dass „wir“ nur noch etwa sechs oder sieben weitere neue Impfstoffe bräuchten, „und, dann hättest du alle Werkzeuge, um die Kindersterblichkeit zu reduzieren, das Bevölkerungswachstum zu reduzieren und alles – die Stabilität, die Umwelt – profitiert davon.“ Und: „Was Sie sehen, ist, dass die Bevölkerungsdichte in den armen Gegenden größer ist, als sie die Nahrung anbauen können, größer als sie ausbilden können, größer als die Arbeitsplätze. Sie schaffen also diesen Hotspot der Instabilität.“ Wiederum in einer Forbes-Titelgeschichte vom 21. November 2011 gab Bill Gates zum Besten, dass Impfstoffe für ihn keinen Sinn machen würden. Ganz nach dem Motto: Warum Kinder retten, nur um sie in überfüllten Ländern leben zu lassen, wo sie Gefahr laufen, im Bürgerkrieg zu verhungern oder getötet zu werden?

Kontrolle durch die Eliten

Eine Reduzierung des Bevölkerungswachstums durch Geburtenkontrolle war schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Agenden von Gates & Co. Aber auch andere, wie etwa Claus-Peter Hutter, Leiter der Akademie für Umwelt und Naturschutz des Landes Baden-Württemberg, fordern aufgrund der Klimawandel-Hysterie eine „Geburtenkontrolle“. Selbst der UN-Weltklimarat IPCC hält das Bevölkerungswachstum und die Zunahme des Wirtschafts- und Konsumwachstums für die beiden Hauptursachen der globalen Erwärmung. Und auch die Ziele der Eliten-Agenda 2030, des „Aktionsplans der Vereinten Nationen für die Menschen, den Planeten und den Wohlstand“ setzt auf „Familienplanung, Information und Aufklärung.“

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