Während die Lockerung der vielfach verfassungswidrigen Corona-Verordnungen der „ersten Welle“ rechtzeitig zum Ramadan erfolgte, wird nun in wenigen Monaten das Weihnachtsfest gefeiert. Dieses soll der Bevölkerung nun schon im September vermiest werden. Der „gute Rat“ des Bundeskanzlers an die Bevölkerung: Private Feiern mögen – speziell mit Hinblick auf Weihnachtsfeiern – auf 25 Personen beschränkt werden. Dass diese Ansage das Todesurteil für viele Gastwirte besiegeln wird, dürfte in dieser Regierung niemand wesentlich interessieren.

Ein Kommentar von Willi Huber

Die Regierung dürfte sich in einer massiven Krise befinden. Deshalb wurden heute nicht wie angekündigt neue Regeln, Maßnahmen, Gebote und Verschärfungen im Zuge der angeblichen Corona-Krise erlassen. Darauf konnten sich die Koalitionspartner laut gut informierter Kreise nämlich nicht einigen. Statt dessen wurden „gute Empfehlungen“ ausgegeben. Im Sinne der bisherigen Vorgangsweise ging es dabei unterschwellig wieder einmal um Angst und Panikmache. Weiterhin wird der Bevölkerung eingeredet, dass jeder jeden anstecken könne. Dass kaum jemand an dem angeblich so gefährlichen Virus verstirbt und die Zahlen der hospitalisierten gleichbleibend bis sinkend sind thematisiert man nicht.

Todesstoß für geplagte Gastronomen

Das Weihnachtsgeschäft ist für das Jahresergebnis vieler Gastronomen überlebensnotwendig. Tatsächlich werden oft schon im September oder früher Tische reserviert, um im Kreise der Familie oder der Firma das schönste Fest des Jahres zu feiern. Nun redet die Regierung diese wichtige Tradition für das Sozialleben aber auch für die Kassen der ohnehin schon extrem geplagten Gastwirte madig. Bricht dieses Geschäftsfeld auch noch weg, ist spätestens zu Jahresende mit einer weiteren Pleitewelle zu rechnen. 

Lockerung bei Ramadan, Verschärfung bei Weihnachten?

Als besonders perfide bezeichnen viele Beobachter den Umstand, dass die ersten großen „Lockerungsmaßnahmen“ rechtzeitig zum moslemischen Ramadan-Fest verkündet wurden. Viele mutmaßen, dass sich die davon betroffene Bevölkerungsgruppe strengen Regeln vielleicht nicht ganz so unproblematisch unterworfen hätte wie der obrigkeitshörige Österreicher. Auch wenn die angekündigten Verschärfungen heute noch nicht verkündet wurden, stehen diese weiterhin im Raum und sind der Willkür der Regierung unterworfen. Momentan äußerte Bundeskanzler Kurz nur den Wunsch dass Weihnachtsfeiern „zahlenmäßig eingeschränkt“ stattfinden sollen. Mit vorauseilendem Gehorsam staatlicher und staatsnaher Betriebe ist hier unter Garantie zu rechnen.