Die staatlichen Werbeausgaben betrugen 2016 sagenhafte 180 Millionen Euro. Davon bekam auch der mit Zwangsgebühren finanzierte ORF weitere 20 Millionen Euro!

Gemäß eines Artikels vom „Standard“ bekam der ORF im vergangenen Jahr 20,4 Millionen Euro von den Ministerien oder staatsnahen Unternehmen. Der ORF kassierte die Millionen zusätzlich zu den verpflichtenden GIS-Gebühren.

Mega-Gagen für ORF-Manager

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz soll rund 410.000 Euro pro Jahr kassieren. Die vier Zentraldirektoren kommen grob auf 280.000 pro Person, die neun Landesdirektoren vom Burgenland bis Vorarlberg streifen etwa 200.000 Euro im Jahr ein. Mit 1. April erhöht der ORF die Zwangsgebühren, GIS, um 6,5 Prozent.  ORF-Boss Wrabetz hätte eigentlich wesentlich mehr Geld für seinen ORF gewollt, sprach nun gar von „Spardruck“: Die für ihn zu geringe Erhöhung sei „das unterste mögliche Limit und eine Vorleistung des ORF“.

Maßloser Umgang mit Steuergeld

Der ORF kostet dem Gebührenzahler jährlich rund 600 Millionen Euro. Wie wenig sparsam mit Ressourcen umgegangen wird, zeigen zurückliegende Veranstaltungen: Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich war dem ORF ein Studio mit Blick auf den Eiffelturm und 120 Mitarbeiter wert. Auch bei den Olympischen Spielen musste es ein Studio sein, das dem Zuseher das Treiben auf der Copacabana im Bild-Hintergrund zeigte.

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