Robert Dingwall ist Professor der Sozialwissenschaften an der Nottinham Trent University und Berater der britischen Regierung. Er ist der Ansicht, dass die Bevölkerung effektiv terrorisiert wurde. Sie sollte glauben, dass sie am Corona Virus sterben könnten – was in den meisten Fällen nicht zuträfe.

Der Professor ist Teil der Regierungs-Beratungsgruppe „Nervtag“. Er ist der Ansicht, dass man in der Kommunikation stark übertrieben hätte. Man habe außer Augen verloren, dass Menschen vom Thema „Tod“ besessen sein können. Rund um die Uhr hätte es Zahlen und Nachrichten über Todesfälle auf der ganze Welt gegeben, die ein verzerrtes Bild der Realität geschaffen hätten. Damit hätte man ein Klima der Angst geschaffen. Deshalb könne die Regierung eine Lockerung der Maßnahmen nur sehr langsam angehen.

Der Bevölkerung nicht zugetraut, Ein-Meter-Distanz zu verstehen

Dingwall sagte, dass man sich für eine Zwei-Meter-Distanz entschieden hätte, weil man der Bevölkerung nicht zutraute, einen Meter einzuhalten. Genaugenommen traute man ihr nicht zu, zu verstehen was ein Meter ist. Eineinhalb Meter wären aber genau so gut. Er sagte im Rahmen eines Interviews mit „Chopper Politics“, dass viele Experten geäußert hätten, dass die Ansteckungsgefahr im Freien vernachlässigbar sei. Weiter Informationen finden sich in diesem Artikel des Telegraph.