Während sich Mainstream-Medien unisono darüber einig sind, dass in Zeitungen wie dem „Wochenblick“ nicht inseriert werden dürfe, werden von der öffentlichen Hand Millionen von Euro in das Inseratengeschäft systemkonformer Zeitungen sowie in dubiose Medienprojekte gesteckt.

Ein Beitrag von Rene Rabeder und Chefredakteur Christian Seibert

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Wimmer verteidigt Vorgehen

Als Ende April bekannt wurde, dass FPÖ-Politiker in ihren Funktionen als Repräsentanten des Landes und der Stadt Linz Inserate in „rechten Medien“ schalten würden, ging der mediale Mainstream wieder einmal auf die Barrikaden. In einer vom „Profil“-Journalisten Jakob Winter befeuerten Debatte war man sich schnell einig: Wie kann es sein, dass FPÖ-Politiker sich die Frechheit erlauben, dort zu inserieren, wo sie wollen?

Wer „rechts“ (also schlecht) beziehungsweise „seriös“ (also gut) ist, entscheidet das Mainstream-Medienkartell natürlich gleichwohl für sich selbst. Dass es jedoch genau jene Medien sind, die am meisten von der Presseförderung und Inseraten der öffentlichen Hand profitieren, wie wir Ihnen in dieser Reportage nahebringen wollen, verschweigen die Protagonisten natürlich gerne.

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Detlef Wimmer
Der Linzer Sicherheitsreferent und Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ) kritisiert die Gesinnungsschnüffelei der Grünen als „zutiefst undemokratisch“.

Grüne hüllen sich in Schweigen

Unterstützt wird der Mainstream dabei von den Grünen, in Oberösterreich insbesondere von Gemeinderätin Sophia Hochedlinger, die verhindern möchte, dass FP-geführte Ressorts in freien Zeitungen wie dem „Wochenblick“ inserieren. Das brachte auch FPÖ-Vizebürgermeister Detlef Wimmer auf den Plan: „Warum sollte die Regierung nur in von den Grünen auserwählten Medien inserieren dürfen?“ Das sei zutiefst undemokratisch, argumentiert der FPÖ-Stadtpolitiker gegenüber dem „Wochenblick“.

Den Grünen würde auch niemand vorschreiben, wo sie inserieren dürfen. Gerne wollten wir auch eine Stellungnahme von Gemeinderätin Hochedlinger zu diesem Thema einholen. Das Grüne Pressebüro ließ uns jedoch ausrichten, dass es zu diesem Thema kein Statement abgeben wolle.

Konkurrenz soll diskreditiert werden

Von Seiten der „guten Presse“ wird eine Aura mysteriöser Umstände gezeichnet, um darzustellen, dass hier etwas Verbotenes geschieht. Vermeintlich geheime Absprachen in „rechten Kreisen“ sollen aufgezeigt werden, um freie Medien wie den „Wochenblick“ zu diskreditieren.

Gekaufte Journalisten? Linzer Medien kassieren Millionen 1
Das unbedeutende, ideologisch stramm linke Lokalmedium „Dorf TV“ wurde 2017 von der Linz AG mit 33.291,- Euro für „Werbeausgaben und Medienkooperationen“ gesponsert.

Dubiose „Dorf TV“-Förderung

Kennen Sie „Dorf TV“? Nein? Dann geht es Ihnen wie den meisten Oberösterreichern. Wer Dorf TV ganz gut kennen sollte, sind die Verantwortlichen der Linz AG. Während in den Mainstream-Medien lautstark ins Land posaunt wurde, dass die Linz AG im Jahr 2017 Inserate in der Höhe von 6.998,- Euro beim „Wochenblick“ geschaltet hat, wurde das unbekannte Medium Dorf TV massiv gesponsert.

Aber auch Printmedien, die gerne ausgedehnt gegen den Wochenblick kampagnisieren wie Standard oder Profil, halten gerne das Händchen auf bei Steuergeldern. Mehrere Millionen Inseraten-Euros flossen alleine 2017 an wenige Medienunternehmen…

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