Der süße Graureiher konnte erfolgreich operiert werden.

Ein Graureiher mit gebrochenem Flügel wurde letzte Woche ins Linzer Tierheim gebracht. Anschließend kam er in den Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen. Dort wurde der Vogel mit Forellen gestärkt und anschließend in die Tierklinik Altheim gebracht, wo man ihn tags darauf erfolgreich operieren konnte.

Seither wird er von Geschäftsführerin Johanna Stadler und ihrem Team gesundgepflegt.

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„Pfotenhilfe“ rettet Reiher

Wir hatten anfangs große Bedenken, ob wir den schwer verletzten Wildvogel durchbringen werden, da er unmittelbar nach seiner Rettung überhaupt keine Nahrung aufnehmen wollte. Doch die Forellen haben den Graureiher schnell überzeugt“, schmunzelt Stadler. Nach seiner Genesung wird er wieder in die Freiheit entlassen.

Auch zahlreiche andere Wildtiere konnten am Tierschutzhof Pfotenhilfe heuer schon gesundgepflegt oder aufgezogen werden. Durch die Einführung einer Wildtierhotline auf pfotenhilfe.at gab es seit März hunderte Anfragen. Die Beratung stand zwar im Vordergrund, doch die meisten Tiere wurden auf den Tierschutzhof gebracht, weil sie entweder verletzt oder verwaiste Jungtiere waren.

Wildtierhotline für Notfälle

Stadler erinnert sich an hunderte Tiere, die von der „Pfotenhilfe“ bereits versorgt wurden. Die meisten Anrufer würden sich mittlerweile schon vor dem Anruf informieren, merkt die Geschäftsführerin positiv an.

Die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe appelliert an Finder, verletzte Wildtiere nicht einfach liegenzulassen. Andererseits kann ein vorschnelles Einschreiten oft auch ein Fehler sein.

Unverletzte Jungtiere, die nicht durch Katzen oder Hunde gefährdet sind, soll man nicht aufheben. Von Bodenbrütern wie Amseln über Ästlinge, die gerade fliegen lernen bis hin zu Hasen oder Rehen, die ihre Kinder oft stundenlang alleine lassen, brauchen viele keine menschliche Hilfe.

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