Einige Fluglinien gewähren Passagieren gewisse Privilegien, wie etwa die allgegenwärtige Maske abzunehmen – allerdings nur auf den teuren Plätzen. „Normale“ Fluggäste müssen sich weiterhin an strenge Corona-Maßnahmen halten.

Wenn man genug Geld ausgibt, dann kann es auch beim Reisen in Zeiten von Corona noch angenehm sein. Denn gerade längere Bahnfahrten oder auch Flüge sind mit Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Masken eine noch größere Tortur. Die Möglichkeit auf die lästige Gesichtsbedeckung zu verzichten, gibt es seit einiger Zeit bei Cathay Pacific – zumindest für diejenigen, die in der Business- oder in der First-Class fliegen. Denn sobald sie ihren Sitz auf die Ruhe- bzw. Schlafposition stellen, dürfen sie Maskenfrei reisen.

Privilegien nur für bestimmte Passagiere

Denn laut einer Studie würden die Trennwände zwischen den „Betten“ und die ohnehin großen Abstände das Infektionsrisiko gering halten, auch wenn man auf eine Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet. Dies hat die Fluglinie schließlich dazu bewogen, die Masken-Regelungen anzupassen. Die Erleichterung gilt allerdings nur während der Passagier liegt, sobald er wieder eine sitzende Position einnimmt oder aufsteht und herumgeht, muss er auch eine Maske tragen. Für die Passagiere der Economy- oder Premium-Class gilt diese Erleichterung jedoch nicht, da sich ihre Sitze weder in eine liegende Position verstellen lassen und auch die Abstände geringer sind. Auch andere Fluglinien, wie Qatar Airways erlauben ihren Passagieren bereits ähnliche Ausnahmen.

Fluglinie kämpft mit Passagierrückgang

Mit dieser Regelung versucht die Fluglinie aus Hongkong vermutlich auch wieder das Passagieraufkommen zu erhöhen. Denn durch die Corona-Krise hatte die Fluglinie einen Einbruch bei den Passagierzahlen von gut 99 Prozent. So waren im Corona-Jahr 2020 nur 4,631 Millionen Fluggäste zu verzeichnen, im Vorjahr waren es noch 35,233 Millionen, ganze 86,9 Prozent weniger. Selbst im Jänner 2021 waren es insgesamt nur 34.410 Passagiere, während im Jänner 2020 noch 3,010 Millionen die Dienst der Airline in Anspruch nahmen.