Angeblich wegen der Corona-Pandemie (Zitat ntv) strömen immer mehr Afrikaner auf die kanarischen Inseln. Diese Touristenparadiese gehören zu Spanien und eröffnen somit das Tor in die reichhaltigen Sozialsysteme der Europäischen Union. 

Die Geschichten sind immer dieselben. Migranten sind durch und durch arme Menschen, welche aufgrund von Armut und Gewalt aus ihrer Heimat „fliehen müssen“. Nun kommt ein neuer „Grund“ hinzu: sie würden wegen der behaupteten Corona-Pandemie versuchen, in die EU zu gelangen. Dass die Pandemie in vielen Ländern Afrikas – im Gegensatz zu den angeblich schwer verseuchten Risikoländern Europas – kaum ein Thema ist, wird von westlichen Haltungsmedien gerne verschwiegen. Ob die Migranten diesen „Grund“ für ihre „Flucht“ selbst kennen, ist jedenfalls ungeklärt. Eine Tatsache ist hingegen, dass die Wirtschaft Afrikas unter den internationalen Rahmenbedingungen der Seuche leidet und die erste Rezession seit 25 Jahren erlebt.

58 Boote an einem Wochenende

Von Samstag bis Montag trafen auf diese Weise 2.206 Migranten in insgesamt 58 Booten auf Urlaubsinseln wie Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro ein. Diese Inseln sind nicht für die Aufnahme zahlreicher so genannter Flüchtlinge eingerichtet. Komplikationen, wie man sie bereits von den griechischen Inseln kennt, sind somit vorprogrammiert. Viele Neuankömmlinge werden von der Regierung in leerstehenden Hotels untergebracht.

13.700 Immigranten in diesem Jahr

Seit Jänner gelangten somit rund 13.700 illegale Immigranten in die EU und dürfen sich über Vollversorgung freuen. Die einzige eigene Leistung, welche sie dafür erbringen müssen, ist die Einreise. Der Kurier berichtete vor wenigen Tagen, dass sich die Massenmigration aus Afrika nach Europa aufgrund der Corona-Pandemie verzögern würde. Nach wie vor warten dort Millionen Menschen, hauptsächlich „junge Männer“ auf gepackten Koffern darauf, dass die Reise in die gelobten Länder beginnen kann.

Nicht die erste Flüchtlingskrise

Die Kanaren erlebten bereits im Jahr 2006 eine Flüchtlingskrise. Damals schafften rund 40.000 Afrikaner die Überfahrt. In Folge nahm die Politik Verhandlungen mit afrikanischen Ländern auf und senkte erfolgreich die Migrationszahlen. Aktuell fühle man sich von der EU diesbezüglich aber ziemlich alleine gelassen.