Rekordmeldungen aus allen drei oö. Statutarstädten, wo der Fremdenverkehr boomt: In Linz wurde jetzt die langersehnte Rekordmarke von 800.000 Nächtigungen übersprungen, in Steyr die 100.000er-Nächtigungsmarke geknackt und auch für Wels war 2018 ein erfolgreiches Tourismusjahr.

Ein Beitrag von Kurt Guggenbichler

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224.471 Nächtigungen in Wels

„Wir freuen uns sehr über den Nächtigungszuwachs von über elf Prozent“, sagt Helmut Platzer, der Aufsichtsratsvorsitzende der Tourismusregion Wels, der damit das beste Jahr in der Verbandsgeschichte verkünden kann. Konkret bilanziert man dort 224.471 Übernachtungen fürs zurückliegende Jahr. „Die hervorragende Konjunktur, das Messegeschehen und die neuen Betriebe wirken sich sehr erfreulich aus“, glaubt Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner.

822.431 Nächtigungen in Linz

In Linz bejubelt Tourismusdirektor Georg Steiner zum ersten Mal mehr als 822.431 Nächtigungen für die Donaustadt, eine Steigerung von 4,8 Prozent. „Ein schöner Erfolg“, konstatiert der Linzer Tourismusverbandsvorsitzende Manfred Grubauer. Seiner Ansicht nach ist dieser Erfolg auch auf die konsequente Arbeit mit der Botschaft „Linz verändert“ zurückzuführen, wie auch auf das Bemühen, so Tourismusdirektor Georg Steiner, „ein authentisches Bild der Stadt zu zeichnen.“

100.640 Nächtigungen in Steyr

Durch die gezielte Fokussierung auf den heimischen Markt habe man auch den Inländeranteil an Linz-Besuchern um 9,8 Prozent steigern können, freut sich Grubauer und Steiner hielte eine stärkere Kooperation mit den Donaustädten für erforderlich. Die historische Eisenstadt Steyr ist nicht nur im September, aber da vor allem, ein beliebtes Ziel, wie die mehr als 10.000 Nächtigungen in diesem Monat zeigen. Mit 100.640 Nächtigungen im Vorjahr verzeichnet der Tourismusverband Steyr ebenfalls ein Rekordergebnis, wie Tourismusdirektorin Eva Pötzl betont. Das sei eine Steigerung um 11,6 Prozent. Auch bei den Nächtigungen in der Stadt Steyr habe es einen Zuwachs von 6,6 Prozent gegeben. Die 52.998 Gäste, die in der Stadt logierten, blieben im Schnitt 1,9 Tage. Nun sollte es das Ziel sein, potentzielle Steyr-Besucher für einen längeren Aufenthalt bei uns zu begeistern, apelliert der Steyrer-Tourismus-Stadtrat Mario Ritter. Ein Hit in der alten Eisenstadt seien die begleiteten Touren durch Vergangenheit und Gegenwart, für die sich im letzten Jahr 17.000 Interessierte entschieden haben, informiert Pötzl und verweist auf die Christkindl-Aktivitäten, die in Steyr ein „absoluter Publikumsmagnet“ sind. In Wels möchte man heuer mit „Kaiser Maximilian“ neue Gäste gewinnen.