„Ohne die Sektion bist nix…“, lautete ein ungeschriebenes Gesetz in den Wiener Gemeindebau-Schluchten, „und ohne die Sektion wirst nix.“ Doch dies scheint mit der einzigartigen SPÖ-Karriere von Joy Pamela Rendi-Wagner überholt zu sein…

Die Sektion, das ist die wichtigste organisatorische Untereinheit der Wiener SPÖ, die seit jeher das Herzstück der österreichischen Sozialdemokratie war. Nun war zwar Christian Kern schon fast ein Quereinsteiger, dem die Ochsentour durch das „Rote Wien“ erspart blieb, doch über den kometenhaften Aufstieg von Frau Dr. Rendi-Wagner, sind nicht nur eingefleischte Genossen aus traditionellen Wiener Arbeiterbezirken erstaunt.

Die Mächtigsten der Welt

Sie muss schon etwas ganz Besonderes sein, dass man ihr nach 18 Monaten Parteimitgliedschaft den Vorsitz von Österreichs ältester und über Jahrzehnte mächtigster Partei zu Füßen legt. Aber was?

In der Lückenpresse erfährt man darüber natürlich wie immer nichts bis wenig: So wird in den Mainstream-Medien fast durchgehend unterschlagen, dass Rendi-Wagner an der diesjährigen Bilderberger-Konferenz teilnahm, die die wirklich Mächtigen der Welt versammelt – nämlich Konzernbosse, Strippenzieher aus Politik und Medien und den europäischen Hochadel („Wochenblick“ berichtete).

Was dort besprochen und beschlossen wird, ist streng geheim – so geheim, dass die „Qualitätspresse“, obwohl dort anwesend, niemals darüber berichtet. Die einzigen die darüber überhaupt berichten, sind die viel gescholtenen alternativen Medien. Diese sehen z.B. einen Zusammenhang zwischen dem Bilderberger-Treffen 2015 und dem Flüchtlings-Tsunami desselben Jahres.

pamela rendi wagner christian kern

Pharmariesen bei Bilderberger-Treffen

Der wichtigste österreichische Teilnehmer der letzten Jahrzehnte ist Ex-Unterrichtsminister und Kontrollbank-Chef Rudolf Scholten (SPÖ): Er ist zugleich das einzige österreichische Mitglied des Bilderberger-Lenkungskomitees.

Zu den Bilderberger-Treffen kommen auch Bosse von Pharmariesen hin – so nahmen dort in den letzten Jahren u.a. Vertreter von Pfizer, Lonza und Novartis teil –, für die Rendi-Wagner sicherlich eine interessante Gesprächspartnerin wäre, gilt die Medizinerin doch als Expertin für Impf-Prävention.

Erhöhung der Impfquote gefordert

In Interviews vor und während ihrer Zeit als Gesundheitsministerin hat sie immer wieder auf die Notwendigkeit des Impfens hingewiesen und mehr Anstrengungen zur Erhöhung der Impfquote gefordert.

Wer das Ettikett Verschwörungstheoretiker nicht fürchtet, könnte hier die Frage stellen: Hat sie sich damit für „höhere Weihen“ empfohlen? Schließlich ist in den letzten Jahren eine immer breiter werdende Impfskepsis in Österreich und Europa entstanden, die die Pharmakonzerne als Bedrohung ansehen.

Aber das ist natürlich Spektulation: Dennoch bleibt die auffällige zeitliche Nähe zwischen dem Bilderberger-Treffen im Juni in Turin und der Kür Rendi-Wagners zur SPÖ-Parteichefin bestehen…