Bei Kontrollen in Wien wurden Polizeibeamte von Jugendlichen angegriffen. In einem Fall versuchte ein 16-Jähriger sogar einem Beamten die Dienstwaffe abzunehmen.

Mit was man als Polizeibeamter in Wien zu kämpfen hat, zeigt symptomatisch eine Presseaussendung der Polizei. Der Respekt vor den „bewaffneten Organen“ dürfte besonders in der Bundeshauptstadt nicht allzu stark ausgeprägt sein. Als am 5. November Bedienstete des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus gegen 11:15 Uhr , Europaplatz im Bereich des Westbahnhofs bei einem Jugendlichen, der dort rauchte eine Ausweiskontrolle durchführen wollten, dürfte der weitere Fortgang der Amtshandlung selbst die Beamten überrascht haben. Erstens stellte sich heraus, dass es sich um einen 14-Jährigen handelte und zweitens reagierte dieser auf die Kontrolle mehr als ungehalten. Er spuckte den Bediensteten vor die Füße und griff sie mit Schlägen an. Er wurde vorläufig festgenommen. Personen wurden keine verletzt.

16-Jähriger will Polizisten Dienstwaffe entreißen

Bei einer Amtshandlung wegen eines Ladendiebstahls in der Wagramer Straße versuchte der 16-jährige Beschuldigte nach der Dienstwaffe eines Bediensteten des Stadtpolizeikommandos Donaustadt zu greifen und ihm diese zu entreißen. Der Beamte konnte dies allerdings verhindern und den Beschuldigten unter „Anwendung von Körperkraft“ zu Boden bringen. Der 16-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Auch bei dieser Amtshandlung wurden keine Personen verletzt.