Erst im Mai dieses Jahres verkündete der börsennotierte Innviertler Flugzeugkomponenten-Hersteller FACC mit Sitz in Ried im Innkreis das beste Ergebnis der Konzernhistorie.

Ein Bericht von Chefredakteur Christian Seibert

Auch Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) wollte sich von den Innovationen des oberösterreichischen Vorzeige-Unternehmens überzeugen und stattete dem Betriebssitz am Montag, den 11. Juni einen Besuch ab. Von der Qualität der Produkte zeigte er sich beeindruckt.

Ein Minister vom Fach

Norbert Hofer wurde als Teil einer Delegation, der auch der oberösterreichische Landesrat Elmar Podgorschek (FPÖ) angehörte, am Unternehmenssitz von FACC vom Vorstandsvorsitzenden Robert Machtlinger in Empfang genommen. Dass es der FACC-Chef bei seinem Gast mit einem echten Profi zu tun hat, war für die anwesenden Gäste schnell zu bemerken, doch Machtlinger beantwortete die detaillierten Fragen des gelernten Flugzeugtechnikers Norbert Hofer mit Bravour.

Wirtschaftsstandort Oberösterreich

Der Fokus der Gespräche lag auf dem Ausbau des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich und der Stärkung der Luftfahrtindustrie in Kooperation mit den führenden heimischen Luftfahrtunternehmen.

In der anschließenden Werksführung zeigte sich Minister Nobert Hofer beeindruckt von den Leistungen von FACC als Technologiepartner der wichtigsten Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing oder Bombardier und lobte die zahlreichen zukunftsweisenden Innovationen des Unternehmens, um die Mobilität der Zukunft nachhaltig, effizient und umweltschonend zu gestalten.

Weltweit erfolgreicher Vorzeigebetrieb

FACC ist mit seinen Innovationen auf dem Aerospace-Sektor weltweit erfolgreich. Seit Anbeginn wurde der Konzern auch von der öffentlichen Hand unterstützt. Seit 1999 wurden Forschungsförderungen in der Höhe von rund 30,5 Millionen Euro gewährt. „FACC ist ein Vorzeigebetrieb, dessen Erfolg auch auf Forschung und Entwicklung beruht. Mein Ministerium unterstützt das Unternehmen sehr gerne im Bereich der angewandten Forschung“, unterstreicht Hofer im Gespräch mit dem „Wochenblick“.