Es ist ein riesiger Erfolg alternativer Medien und engagierter Blogger und Kommentatoren: Mainstream-Medien gestehen ein, dass falsche Bilder in Umlauf gebracht wurden, um „emotionalen Druck“ aufzubauen.

Ein Kommentar von Stefan Magnet

Emotionaler Druck

Während 2015 die Medien monatelang ein völlig falsches Bild der Migrantenkrise gezeichnet haben, müssen sie 2020 bereits nach einer Woche zurückrudern. Die Rechercheplattform „Mimikama“ veröffentlichte jetzt einen kritischen Bericht. Zahlreiche falsche Bilder seien im Umlauf, welche das Bild bestärken sollten, dass die griechischen Grenzschützer überzogen brutal vorgehen würden.

Im Bericht von „Mimikama“ wird der manipulativen Berichterstattung Absicht unterstellt: „An der Bildersammlung erkennt man gut den ‚emotionale Druck’, der mit den geteilten Bildern aufgebaut werden soll: Während die echten Bilder nur Gegenstände, Rauch und vermummte Personen zeigen, was emotional nicht wirklich berührt, sind ausgerechnet die beiden Bilder, welche die stärksten Emotionen hervorrufen – der blutende Mann mit dem Kind auf dem Arm, die weinende Mutter mit Kind – nicht aktuell!

Auch ORF kritischer als 2015

Da alternative Medien täglich und erfolgreich daran arbeiten, „Fake News“ der Mainstream-Presse zu berichtigen, dürfte nun auch der ORF zu ausgewogener Berichterstattung neigen. In einem aktuellen Beitrag gesteht man ein, dass „Bilder von Familien und kleinen Kindern gerne dort verwendet (würden), wo beklagt wird, dass „Europa an der griechisch-türkischen Grenze seine Grundwerte über Bord wirft und verrät.“

„Wochenblick“-Chefredakteur Christian Seibert hatte bereits am Montag auf die Manipulation des Mainstreams hingewiesen und weitere genaue Beobachtung angekündigt.

Wichtiger Etappensieg für alternative Medien

Anfang der Woche hatte auch ich in meinem aktuellen Video den Beginn der „Informationsschlacht“ für 2020 angekündigt. Und es stimmt sehr erfreulich, dass ein solcher metapolitischer Etappensieg bereits nach einer Woche verkündet werden kann.

Kulleraugen und kleine Kinder

2020 hat der Mainstream mit den alternativen und freien Medien ein echtes Korrektiv, welches das Bild gerade rückt. Das war 2015 gänzlich anders und so hielt der Mainstream monatelang ein falsches Bild aufrecht. Erst im Nachklang gestand „ARD aktuell“-Chefredakteur Kai Gniffke ein:

„Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus.“

Tatsache sei aber, dass „80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute alleinstehende Männer sind“. Und sie hätten weiter so falsch berichtet, hätten sie keine Berichtigung durch mutige und alternative Medien erfahren.