Ungeachtet dessen, dass bundesweit weder eine Übersterblichkeit feststellbar ist und es sich bei der Mehrzahl der vorgeblichen Corona-Toten um sehr alte Menschen mit Vorerkrankungen handelt, geht die Panikmache unbeirrt weiter. Der spätestens seit seinem „Zahlentrick“ umstrittene Rot-Kreuz Manager Gerry Foitik, der nicht überall als Sympathieträger gilt, kündigte via Twitter an, dass er eine 3. Welle erwarte.

Von Willi Huber

Die Expertise des Gerry Foitik ist relativ interessant. Die Stationen seines Lebenslaufs spielten sich nämlich nicht in Institutionen der Virologie oder Infektionskunde ab. Foitik machte einen Magister in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Uni Wien. 32 Jahre Erfahrung als Notfallsanitäter sind ein Dienst an der Öffentlichkeit, vor dem man den Hut ziehen muss. Aber damit wird man weder zum Arzt noch zum Virologen. Foitiks Social-Media Verkündungen könnte man somit durchaus auch als PR-Agitation im Sinne der Regierungslinie missverstehen.

WHO, Foitik und die „dritte Welle“

Auf Twitter kommentierte Foitik einen von Martin Thür geposteten Artikel über die von der WHO erwartete „Dritte Welle“ in Europa mit den Worten: „Das ist leider nicht Neues. Pandemien verlaufen in Wellen. Ich erwarte die dritte Welle im Februar/März. Sie sollte allerdings kleiner sein als die zweite.“

Man kann also zusammenfassen: Die WHO schreibt bereits jetzt eine „dritte Welle“ für den Anfang 2021 herbei. Gerry Foitik als „Fachmann“ und Berater im Vorfeld der Bundesregierung assistiert sogleich mit dem Ausrufen einer dritten Welle ab Februar / März. Die übliche ÖVP-Strategie, jemanden aus der zweiten oder dritten Reihe mit einer unangenehmen Nachricht vorzuschicken.

Lockdown spätestens am März?

Erinnert man sich an die vergangenen „Wellen“ der angeblichen Corona-Pandemie, dürfte somit schon heute klar sein: ab Februar, spätestens ab März kann sich die Bevölkerung auf den nächsten Lockdown einstellen. Es ist wahrlich kein guter Zeitpunkt, um einen Gastronomiebetrieb oder ein Fitnesscenter zu eröffnen. Wobei es bei normalen Handelsbetrieben oder Dienstleistern wie Friseuren vermutlich um nichts besser ist. Das Lockdown-Spiel dürfte uns wohl so lange begleiten, wie es die Regierenden als lustig erachten. Oder bis die Bevölkerung, der eigentliche Souverän, sie aus ihren Ämtern enthebt.