Viele, die nichts Gutes im Schilde führen, suchen sich ihre Opfer gezielt danach aus, mit wie viel Gegenwehr sie rechnen müssen. Das dachte sich wohl auch ein Afrikaner in Hamburg, als er sich am Mittwochabend dazu entschloss, eine 83-jährige Frau zu überfallen. Doch sie wusste sich zu wehren. 

Der Vorfall spielte sich in der Straße Baurs Park im Stadtteil Blankenese gegen 18:00 Uhr ab – also bereits nach Eintritt der Dunkelheit. Dort befand sich eine Pensionistin (83) nach einem Einkauf gerade auf dem Rückweg von ihrem Einkauf, als der Tatverdächtige sie aus dem Hinterhalt attackierte. 

Nach Gegenwehr ergriff Räuber die Flucht

Von hinten trat er an die Dame heran und packte sie energisch. Er versuchte, ihr den Einkaufsbeutel vom Arm zu reißen – und scheiterte daran. Denn die rüstige Rentnerin schaffte es, geistesgegenwärtig den Beutel zurückzuziehen und rief um Hilfe. Da bekam es der verhinderte Räuber mit der Angst zu tun und nahm die Füße in die Hand. Er ergriff die Flucht somit ohne jegliches Diebesgut. Die Dame bliebt glücklicherweise unverletzt.

„Schwarzafrikaner“ trug Gesichtsmaske bei Überfall

Eine Sofortfahndung mit mehreren Funkstreifenwagen – die Ermittlungen führt das für die Region Altona zuständige Raubdezernat (LKA 124) – verlief erfolglos. Dennoch hofft die Polizei, den Mann anhand der Täterbeschreibung noch ergreifen zu können. Er soll 18 bis 20 Jahre alt sein, eine „schwarzafrikanische Erscheinung“ besitzen und etwa 165cm klein sein. Bei der Tat trug er eine helle Jeans, einen Mund-Nasen-Schutz und eine Kapuze.