Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die radikale Antifa zur Terrororganisation zu erklären, fordert der Bundesobmann der Freiheitlichen Jugend (FJ) und Wiener FPÖ-Stadtrat Maximilian Krauss ein Verbot dieser Gruppierung auch in Österreich. Dem gegenüber scheinen viele Systemmedien und ihre Journalisten schwer schockiert von der Vorgangsweise in den USA zu sein. Gerade dort zeigte sich aber auch, dass die marodierenden Banden in ihrer Zerstörungswut auch linke Redaktionsstuben zerlegten.

„Die gewaltbereite Antifa, die auch enge Verflechtungen zu Vertretern von SPÖ und Grünen pflegt, wird seit vielen Jahren in Österreich und ganz Europa verharmlost. Zahlreiche linksradikale Gewaltexzesse wurden und werden von linken Parteien und auch Medien bagatellisiert. Damit muss endlich Schluss sein“, schrieb Krauss in einer Presseaussendung am 1. Juni. Tatsächlich posieren manche heimische Politiker und Journalisten trotz all der Gewalt stolz und absichtlich vor Antifa-Schriftzügen. Ein entsprechendes Bild zierte lange Zeit den Social-Media-Auftritt des grünen Abgeordneten Reimon.

Immer wieder Gewalt und Übergriffe

Krauss nannte als Beispiele die tätlichen Angriffe der linksradikalen Antifa gegen nicht-linke Studenten auf der Universität Wien, die Ausschreitungen in der Silvesternacht in Leipzig-Connewitz, die Chaos- und Gewaltorgien beim G20 Gipfel in Hamburg im Jahr 2017, aber auch die kriminellen Handlungen der Antifa bei den Protesten gegen den Akademikerball in Wien. „Es gibt hunderte Beispiele, dass die randalierende, gewaltbereite und totalitäre Antifa ein großes Problem für Europa darstellt. Daher sollte sich Europa rasch an den USA ein Beispiel nehmen und die Antifa ebenfalls zu einer verbotenen Organisation erklären“, betont der FPÖ-Jugendchef.

Schockierend: SPÖ und SPD bekannten sich zur Terrorgruppe

Zumindest kurzzeitig bekannten sich die deutsche SPD und die österreichische SPÖ zur Antifa, als bekannt wurde, dass diese in den USA zur Terrorgruppe erklärt wird. Bei den Genossen in Österreich setzte dann aber offenbar doch ein Umdenken ein, der Tweet wurde gelöscht. Dafür setzte es herbe Kritik aus der KPÖ: „Echt jetzt? Die SPÖ löscht wieder ihren eigenen Retweet zur deutschen Schwesterpartei mit einem klaren Statement gegen die unglaublichen Diffamierungen des US-Präsidenten aber auch gegen Rechts hierzulande.“ Manchen ist Gewalt gegen Andersdenkende offenbar sehr wichtig. Dagegen tritt die Freiheitliche Jugend auf.