Am Samstag besuchten zwei Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit eine Gaststätte in Gmunden. Dort legten sie sich mit den beiden Lokalbesitzern an. Als diese ihnen Lokalverbot erteilten, begannen sie zu randalieren. Erst nach dem zweiten Polizeieinsatz wurden sie verhaftet, hatten davor aber noch ausreichend Gelegenheit zu gefährlicher Drohung und Sachbeschädigung.

Die erste Auseinandersetzung fand gegen 2:30 Uhr in der Früh statt. Nachdem sich die beiden Syrer im Alter von 20 und 21 Jahren im Lokal danebenbenommen hatten, erteilten ihnen die Eigentümer Lokalverbot. Davon erbost, ergriff der jüngere Asylwerber einen Glasaschenbecher und verletzte einen der Eigentümer schwer im Gesicht. Die Polizei spricht von „tumultartigen Szenen, die sich vor das Lokal verlagerten“. Die beiden Täter warfen dort mit Glasflaschen um sich und richteten einigen Sachschaden an. Die Eingangstür und ein Fenster wurden beschädigt. Dann flüchteten die Flüchtlinge.

Nach zweitem Vorfall in Haft genommen

Die herbeigerufene Polizei konnte die aggressiven jungen Männer in einem Gebüsch in der Nähe anhalten und zum Sachverhalt befragen. Weitere polizeiliche Maßnahmen erfolgten nicht. Dies gab den Nachwuchs-Gangstern die Gelegenheit, gegen 4.40 Uhr nochmals bei dem Lokal Terror zu veranstalten. Zu dieser Zeit wurde die Polizei ein zweites Mal alarmiert. Die beiden Männer hätten den noch unverletzten Eigentümer mit dem Umbringen bedroht. Dieser versperrte bis zum Eintreffen der Beamten die Eingangstür.

Gegen 5 Uhr wurden die Syrer an ihrer Wohnadresse festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ordnete ihre Inhaftierung in der Justizanstalt Wels an.