Unter Sadiq Khan als Londoner Bürgermeister, hat die Zahl der Verbrechen in der Multi-Kulti-Hauptstadt ein Rekordhoch, deren Aufklärung hingegen ein Rekordtief erreicht. Grund für dieses Desaster: Khan kürzte das Budget für Polizei und Feuerwehr um satte 110 Mio Pfund. Dafür ordnete er die dringliche Untersuchung „rassistischer Denkmäler“ an. 

von Kornelia Kirchweger

Schluss mit politisch korrekter Polizeiarbeit

David Kurten, Mitglied des Londoner Stadtparlaments, reicht es: „Die politisch korrekte Polizeiarbeit muss ein Ende haben. Es braucht mehr Anhaltungen und Kontrollen, mehr Verhaftungen von Einbrechern und gewalttätigen Gangmitgliedern, und weniger Übergriffe auf Menschen mit „falscher Meinung“, sagte er. 

John Apter, Vorsitzender des Polizeiverbandes von Wales und England, sprach von einer „Tragödie“. Mit immer weniger verfügbaren Beamten auf Patrouille sei all das keine Überraschung. Man brauche, dringender denn je, eine sichtbare Präsenz und Abschreckung von Gewaltverbrechen und mehr Beamte zur Entlastung der Kollegen. 

Plus 23 Prozent Mordfälle

Laut aktueller Statistik, gab es von März des Vorjahres bis März 2020 in Summe 46.265 Messer-Zwischenfälle, ein Plus von 6 Prozent. Mordfälle stiegen um 23 Prozent, 86 Menschen wurden im Vorjahr in London erstochen. Zudem gab es im Vorjahr 619 Säureanschläge. Die Zahl der in England und Wales gelösten Straftaten fiel auf einen Niedrigwert von 7 Prozent jener Kriminalfälle, wo ein Verdächtiger vor Gericht stand. Im Vorjahr lag die Zahl bei 8 Prozent, 2014-2015 noch bei 16 Prozent. Das wiederum führte zu einem Rückgang strafrechtlicher Anklagen bzw. gerichtlicher Vorladungen: in Summe um 33.460 Fälle weniger als im Vorjahr

Kaum verfolgte Sexualstraftaten

Die Zahl der Sexualstraftaten, die zu Anklagen führten, ging von 5,2 Prozent vor zwei Jahren auf 3,3 Prozent im Vorjahr zurück. Die Zahl der Vergewaltigungen, die strafrechtlich verfolgt wurden, betrug 1,4 Prozent. Die Zahl der Straftaten dürften in Wirklichkeit noch höher sein, da die Polizei von Manchester ihre Daten nicht dem statistischen Amt (ONS) übermittelten.