Für den „Wochenblick“ sprach Sebastian Knall mit dem italienischen Innenminister Matteo Salvini über Populismus und Massenmigration, vor allem über Wege und Ideen, durch Veränderungen in Brüssel und Souveränismus das Wohlergehen der Nationalstaaten sicherzustellen.

„Wochenblick“: Herr Innenminister, die Lega ist heute eine der stärksten populistischen Parteien in Europa und Sie sind selber unter den europäischen Rechten sehr populär. Wünschen Sie sich ein Amt in Europa?

Beste Position um Europa zu verteidigen

Matteo Salvini: Ich habe nicht unbedingt vor, ein formelles Amt in Europa zu bekommen, ich bin ja schon Innenminister in Italien, was eine große Herausforderung ist. Meine Priorität ist es, eine Position zu haben, durch die ich am besten Europa verteidigen und verändern kann.

Um mich so positionieren zu können, habe ich die Italiener gebeten, die Lega massiv zu wählen, um in Brüssel stark vertreten zu sein und von dort aus die Europäische Union tief verändern zu können.

Diese Veränderung kann nur durch eine starke Koalition von souveränen Parteien stattfinden, also nicht nur duch die Lega, sondern auch durch unsere Freunde aus Frankreich, Deutschland, Österreich und anderen Ländern.

Wer der Chef dieser Koalition ist, wird nicht von der Politik, sondern von den Bürgern bestimmt. Ich will nicht unbedingt den Chef spielen, vielmehr ist es wichtig, eine starke europäische Allianz zu schaffen, die die Gegensätze und Probleme lösen kann.

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