Am Landesgericht Salzburg startete heute der Prozess gegen eine „Gruppe junger Männer“. Alle Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 19 haben Migrationshintergrund. Ende Mai bis Anfang Juni verübten sie mit extremer Brutalität Raubüberfälle in der Salzburger Altstadt. Drei ihrer Opfer wurden dabei schwer verletzt. Die Richterin gab sich gegenüber des Sachverhaltes entsetzt.

Drei der Intensivtäter haben österreichische Reisepapiere, drei verfügen über die russische Staatsbürgerschaft, hinzu kommen ein Bosnier und ein Afghane. Gemeinschaftlich gingen sie in der Landeshauptstadt Salzburg auf Beutezug. Ihre Opfer wurden sofort mit extremer körperlicher Gewalt angegriffen, geschlagen und getreten.

Schuhabdruck am Kopf

Vor Gericht wurde ein Video aus einer Überwachungskamera gezeigt, welches einen der insgesamt neun Überfälle zeigt. In einigen Fällen konnten die Opfer flüchten, in drei Fällen blieben sie schwer verletzt zurück. Auf einem Foto wurde der Abdruck einer Schuhsohle im Kopfbereich gezeigt. Die Richterin soll sich laut ORF Salzburg schockiert gezeigt haben. „Sie habe Vergleichbares in ihrer zwanzigjährigen Tätigkeit noch nie gesehen.“