Das frühere Pop-Sternchen Sarah Connor äußerte sich verärgert über die Wahlerfolge der Alternative für Deutschland (AfD). Sie sei wütend über den Aufstieg des „Rechtspopulismus“ und beklagt „diese Geschichtsvergessenheit, dieser Hass“, den sie „bei vielen Leuten spüre“.

Ihr neues Lied „Ruiniert“ handelt über „Despoten und AfD-Idioten“.

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Hatte elf syrische Asylwerber aufgenommen

Connor warf der AfD und ihren Wählern vor, ihre Frustration an Schwächeren auszulassen. Sie versteht zwar, dass sich jemand zurückgelassen fühle und man dies auch ernst nehmen müsse. Diese Wut an Schwächeren auszulassen und andere zu Opfern zu machen, sei für sie aber unverständlich.

Die Sängerin habe durch ihren Einsatz in der Flüchtlingshilfe vieles gelernt zu verstehen, was heute in Deutschland passiert. Bei ihr und ihrem Partner hätten gelegentlich elf syrische Asylwerber gewohnt. Diese Erfahrung war anstrengend, aber auch „wunderbar und richtig“. Außerdem hätte sie wegen kultureller Unterscheide Regeln aufstellen müssen, „was nicht so einfach ist, wenn keiner die Sprache des anderen spricht“.