Mit großer Angst vor dem wirtschaftlichen Exitus gehen die Betreiber von Gaststätten und Geschäften, die jetzt geschlossen halten müssen, in diesen verordneten Lockdown-November.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Denn was von den Versprechungen der Regierung zu halten ist, bekommen sie von jenen Unternehmern erzählt, die – aus verschiedensten Gründen – noch immer nicht in den Genuss der schon beim letzten Lockdown vollmundig versprochenen Entschädigungszahlungen nach dem Motto „koste es was es wolle“ gekommen sind.

So ist zu vermuten, dass auch die zugesicherte Begleichung von bis zu 80 Prozent des im Vorjahresmonat November erwirtschafteten Umsatzes von den Betreibern der zwangsgeschlossenen Geschäfte nicht problemlos eingestreift werden kann – wenn überhaupt. Bei einem Finanzminister wie Gernot Blümel, der mit den Zahlen und offenbar auch mit dem Bezahlen so seine Schwierigkeiten und darüber hinaus noch große Erinnerungslücken hat, wäre das nicht weiter verwunderlich. So bleibt den zur Zwangspause verurteilten Unternehmern, die jetzt nichts unternehmen können, nur die Hoffnung, dass sie doch noch rasch Geld sehen werden. Wenn möglich noch diesen Monat und nicht erst im nächsten Frühjahr.

Da nämlich könnte mit dieser Regierung schon der nächste Lockdown drohen, der dann zum Sargnagel für viele Betriebe unseres Landes werden dürfte.