Die Kriminellen der Gegenwart kennen keine Gnade und keine Ganovenehre. Es ist kaum vorstellbar, mit welcher Gewalt der oder die Täter auf den über 70 Jahre alten Pensionisten eingeprügelt haben müssen, der sie wohl bei einem Einbruch ertappte. Mit Schädelbruch und mehreren weiteren Knochenbrüchen schaffte es der Schwerverletzte, zum Nachbarhaus zu kriechen.

Es ist ein Tatgeschehen, wie man es eigentlich nur aus Horror-Nachrichten aus Südafrika kennt. In Unterfrauenhaid im ostburgenländischen Bezirk Oberpullendorf wurde in der Nacht auf Sonntag ein alleinstehender alter Mann in seinem Haus schwer verletzt. Möglicherweise hatte er Einbrecher auf frischer Tat ertappt, doch die Hintergründe werden aktuell noch ermittelt.

Mit letzter Kraft zum Nachbarhaus geschleppt

Gegen 22 Uhr schaffte es der Schwerverletzte mit letzter Kraft, das Haus einer Nachbarin zu erreichen. Dort blieb er laut Informationen der Kronenzeitung blutüberströmt liegen, bis er von einer weiteren Nachbarin gefunden wurde. Diese rief sofort die Einsatzkräfte.

Opfer in kritischem Zustand

Der Pensionist befindet sich im Krankenhaus in einem kritischen Zustand. Er hat mehrere Knochenbrüche erlitten – unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma. Zu dem oder Tätern wurden bislang keine weiteren Hinweise veröffentlicht.