Schon seit Jahren ist bekannt: Impfungen, die nur den Ausbruch einer Krankheit und nicht die Übertragung des Virus verhindern, können aggressive Virenstämme hervorbringen und fatale Folgen für ungeschützte Lebewesen haben. Studien dazu gab es unter anderem schon 2015. Der renommierte Virologe und Impfstoff-Experte, Geert Vanden Bossche forderte wegen dieser Bedenken in einem offenen Brief an die WHO einen sofortigen Stopp der Covid-19-Impfungen. Der Mann ist dennoch kein Impfgegner und ist überzeugt, die bisherigen Impfstoffe wurden von brillanten Menschen entwickelt.

Von Kornelia Kirchweger

Schock bei Hühnerstudie

2015 ergaben Forschungen bei Hühnern, durch das britische Pirbright Institute: wenn Impfstoffe die Weitergabe des Krankheitserregers an andere nicht unterbinden, können sie einen aggressiveren Virenstamm hervorbringen, mit schlimmen Folgen. Bei der Hühnerstudie starben am Original-Virus 60 Prozent aller ungeimpften Tiere innerhalb von zwei Monaten. Die mutierte, aggressivere Version tötete hingegen alle ungeimpften Hühner – innerhalb von zehn Tagen. Andrew Read, Erstautor der Hühner-Studie, plädierte daher für „perfekte Impfstoffe“, die nicht nur vor der Krankheit schützen, sondern auch die Virus-Übertragung auf andere verhindern. Die aktuell per Notfallzulassung verimpften Covid-19-Impfstoffe (die Impflinge gelten dabei als Studienteilnehmer) erfüllen diese Anforderung nicht. Deshalb müssen Geimpfte auch weiter Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen, etc.

Impfung erzwingt Überlebenskampf des Virus

Ein Bericht vom Jänner über die „Evolution von Viren“ bezieht sich auf die Erkenntnisse von Andrew Read. Darin ist die Rede von Mutanten, die dem Immunsystem entkommen (virale Immunflucht) und den Erreger aggressiver machen. Um sich zu vermehren schleusen Viren ihre Erbinformation in eine Wirtszelle ein, bei jeder Reproduktion treten kleine „Kopierfehler“ auf und jeder dieser Fehler verändert auch den genetischen Code des Virus – es mutiert. Die aktuellen Impfstoffe üben dabei einen „evolutionären Druck“ auf das Virus aus, es mutiert, um sich dem Zugriff des Immunsystems zu entziehen. Die Impfung erzwingt also einen Überlebenskampf des Virus. Der Einsatz „schwacher Impfstoffe“ (die nur vor Krankheit schützen) oder bei einem zu großen Abstand zwischen erster und zweiter Covid-19-Impfung, geben dem Virus Zeit, aggressiver zu werden. Trifft es auf Ungeimpfte, können die Auswirkungen verheerend sein.

Mutationen wandern von Geimpften zu Ungeimpften

Genau davor warnte erst kürzlich der renommierte Virologe und Befürworter von Impfungen, Dr. Geert Vanden Bossche, in einem offenen Brief an die WHO, wurde dafür verteufelt und sein Video auf Youtube gelöscht. Das englische Transkript dazu findet sich hier. Er hatte die WHO zum sofortigen Stopp der globalen Impfkampagne aufgefordert, da ansonsten das Corona-Virus zum unkontrollierbaren Monster werden könnte. Eine Impfung während der Pandemie zerstöre das Immunsystem, die Menschheit werde einer schwere Schädigung der angeborenen Immunität erleiden. Die Geimpften würden mutierte Viren an die Ungeimpften weitergeben (sie übertragen das Virus ja weiterhin). Es gebe genug Beweise für die Bedrohung der Menschheit durch eine virale Immunflucht.

Man sehe das in Großbritannien oder Israel: auf den aktuellen steilen Rückgang der Krankheitsfälle werde ein kurzlebiges „Plateau“ folgen und anschließend ein steiler Anstieg schwerer Fälle. Vanden Bossche war Infektionsforscher und Impfstoffentwickler, unter anderem bei den Pharmaunternehmen Novartis und Glaxo Smith Kline sowie für GAVI (Globale Impf-Allianz) und die Bill Gates-Foundation.