Gerade einmal 14 Tage im Amt und schon verunglimpft er viele Österreicher als Zauderer und Zögerer. Der nicht vom Volk gewählte Bundeskanzler Alexander Schallenberg zeigt immer mehr seine wahre Intention: Völlige Durchimpfung der österreichischen Bevölkerung, wenn nötig mit Zwang! Obwohl er selbst und Finanzminister Blümel die Pandemie für beendet erklärten, müssen die Millionen Impfdosen verimpft werden. Ungeimpften droht Schallenberg Verschärfungen und einen Lockdown an – ein Kanzler, der seine eigene Bevölkerung spaltet.

  • Bundeskanzler Schallenberg will ungeimpfte Bürger einsperren
  • Das Ende der Pandemie gab Schallenberg bereits Ende August bekannt
  • Finanzminister Blümel erklärte die Pandemie vor 12 Tagen für beendet
  • Trotzdem werden die Maßnahmen verschärft
  • Keine nachvollziehbaren Daten
  • Schallenberg spaltet die Österreicher

Erst vor eineinhalb Wochen erklärte Finanzminister Blümel die Pandemie im ORF in der ZiB2 für beendet. Zusätzliches Budget für Schüler brauche man nicht ausgeben, da die Pandemie beendet sei, so der Finanzminister. Bereits Ende August gab der neue Bundeskanzler Schallenberg in einem Interview das Ende der Pandemie bekannt. Jetzt will er aber zwangsweisen Hausarrest für ungeimpfte Bürger in unserem Land. Wie es sein kann, dass eine Pandemie einfach politisch verlängert wird, ist mehr als fraglich. Ohne seriöse Datenbasis und wissenschaftlicher Evidenz werden Ungeimpfte für Corona-Infektionen, Spitalsbelegung und Auslastung verantwortlich gemacht. Bereits ab Stufe vier, das sind 500 belegte Intensivbetten des neuen Fünf-Stufen-Plans der Bundesregierung werden ungeimpfte Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.

Schallenberg will Bürger einsperren!

Und ab Stufe fünf kommt die völlige Entgleisung des neuen Bundeskanzlers zu tragen. Er verhängt mitsamt seiner Regierungsmannschaft einen Lockdown für die ungeimpfte Bevölkerung in Österreich. Auf den Ungeimpften laste laut Schallenberg eine große Verantwortung. Bei einer Belegungszahl von 600 Intensivbetten in ganz Österreich werden künftig die ungeimpften Österreicher eingesperrt. Zur Arbeit dürfen sie wohl gehen, Steuern zahlen dürfen sie auch. Ihre eigenen vier Wände sollen sie aber nur mehr unter Schallenbergs Gnade verlassen. Sie sollen mit einem Lockdown, vergleichbar mit den Ausgangsperren im Frühjahr 2020, bestraft werden. Mündige Bürger müssen sich vom ÖVP-Kanzler Hausarrest erteilen lassen. Ein paar spannende Fragen bleiben dabei: Wie viele Menschen lassen sich durch diese Drohung einschüchtern? Wie viele der derzeit noch zweimal Geimpften werden sich ihre dritte Impfdosis unter dieser massiven Androhung überhaupt noch abholen? Oder bleibt die Regierung auf den Impfdosen sitzen? Druck erzeugt immer Gegendruck, ob das Schallenberg erst lernen muss?

Kein Kanzler für das Volk

Auch sein Vorgänger Ex-Bundeskanzler Kurz war kein Kanzler für das eigene Volk, aber immerhin von diesem gewählt. Die Verfassungsrechte wurden in den letzten eineinhalb Jahren mehr als einmal wissentlich von der Bundesregierung durch verordnete Maßnahmen gebrochen. Schallenberg setzt diesen Weg unverblümt fort. Er hat sogar noch weniger Skrupel, denn er wurde von den Österreichern nicht einmal als Kanzler gewählt. Er zeigt in seiner Haltung ganz klar, dass er weder für einen offenen Diskurs, noch für transparente Daten und Fakten einsteht oder sich gar für das österreichische Volk einsetzt. Nein, er betreibt Spaltung der Gesellschaft auf höchstem Niveau. Seine Aussagen sind denen eines Bundeskanzlers einer demokratischen Republik, einem Rechtsstaat, nicht würdig.

OÖ: offiziell 30 Prozent Vollimmunisierte auf Intensiv

Die Impfung wirke und schütze vor einem schweren Verlauf, so Schallenberg in seiner Rede vor wenigen Tagen. Wochenblick hat sich die Zahlen in Oberösterreich für Sie mit Stand gestern (24. Oktober 2021) angesehen. Laut den Zahlen des Landes OÖ befanden sich gestern 59,3 Prozent nicht vollständig Immunisierte auf den Normalstationen. 71,9 Prozent der Patienten auf Oberösterreichs Intensivstationen haben ebenso keine Vollimmunisierung. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bereits 40 Prozent Vollimmunisierte auf Normalstationen und fast 30 Prozent Vollimmunisierte auf Intensivstationen in Oberösterreich liegen. Wie viele der doppelt Geimpften nicht immun sind, sollte transparent gemacht werden.

Grundimmunisierung enthält nun drei Dosen

Denn spannend dabei ist, dass laut Gesundheitsministerium von einer Schutzwirkung der Impfung bei gesunden Menschen erst nach rund 14 Tagen ausgegangen werden kann. Das gültige Impfzertifikat erhält man erst ab dem 22. Tag nach Abschluss der ersten Impfserie, also nach den ersten zwei Teilimpfungen. Wie viele der hospitalisierten Menschen also zwar bereits geimpft sind, aber als nicht vollimmunisiert gezählt werden, ist undurchschaubar. Der nächste Clou der Bundesregierung ist noch erschreckender: Mit Oktober wurde die Bedeutung „Grundimmunisierung“ auf drei Dosen erhöht. Für die erste Impfserie seien zwei Impfdosen erforderlich, für die Grundimmunisierung mittlerweile drei Dosen.

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