Die Zweiklassengesellschaft ist da, der Impfzwang über die Hintertür steht vor der Tür. Und fast täglich lassen regierungstreue Medien einen „Experten“ auftauchen, der das für rechtmäßig hält.

Ein Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Zuletzt erklärte ein Jurist der Arbeiterkammer in der „Krone“, dass Kündigungen wegen Verweigerung einer Impfung legal seien. Auch die Vorenthaltung von Prämien bei Nichtimpfung – oder die Auszahlung selbiger an folgsame Impflinge – hält er für legal, wenn auch moralisch nicht vertretbar.
Da es bislang in Österreich dazu keine Judikatur gibt, ist das alles Kaffeesudleserei – aber sie hat Kalkül. Denn wenn schon die übelste Propaganda („Baby, lass uns impfen“) nichts hilft, dann will man die Leute wenigstens dort treffen, wo es wirklich weh tut: nämlich bei ihrer Fähigkeit, ihre Familie zu ernähren. Offiziell bleibt die Impfung freiwillig – aber die Menschen gehen aus Furcht hin und lassen sich ein Vakzin gegen eine Krankheit spritzen, die für Menschen im erwerbsfähigen Alter in 99,99 Prozent der Fälle nicht tödlich verläuft.

Druck und Sündenböcke

Hat man den Leuten dann irgendwann mit dieser Angst genug Beine gemacht,
kann man den Impfzwang dann auch offiziell machen und alle für „unsolidarisch“ erklären, die sich nicht impfen ließen; von der Krabbelstube bis ins Altersheim soll jeder mitmachen. Am Ende feiern sich dann die Mächtigen, dass sie das Volk vor der Horrorseuche bewahrt haben. Es soll dabei vergessen, dass die Regierung erst die Wirtschaft an die Wand fuhr und bei der Welle im Herbst Ungeimpften den schwarzen Peter zuschieben.

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