Doch kein „Summer of Love“: Am Wochenende fanden in Antifa-Land blutige Schießereien statt. Jetzt will Bürgermeisterin Jenny Durkan (Demokraten) die Zone schließen.

Im Zuge der Schießereien in der CHAZ (Capitol Hill Autonomous Zone) verblutete ein 19-jähriger Schwarzer noch an Ort und Stelle. Der Anführer der CHAZ, Raz Simone, der außerdem Gangster-Rapper und Islamist ist, beschwerte sich auf Twitter, dass die Einsatzkräfte den „Bruder“ einfach verbluten lassen hätten. Die Polizei erklärt entgegen dieser Darstellung, dass sie von einem gewalttätigen Mob daran gehindert wurden, zur verwundeten Person vorzudringen.

Bürgermeisterin will Polizei zurück

Als Bürgermeisterin Jenny Durkan die Polizei aus dem Gebiet abziehen ließ, schwelgte sie noch in revolutionären Träumen. So fabulierte sie einen „Summer of Love“ herbei, den die CHAZ bringen würde. Die Schießereien in der polizeifreien Zone, die doch eigentlich Frieden und Freude bringen sollte, stellen die vorgeblichen Motive der CHAZ ein wenig in Frage. Das dürfte nun auch zu Jenny Durkan durchgedrungen sein. Die Botschaft solle nicht in Gewalt untergehen, resümiert die Bürgermeisterin, die sich aufgrund ihres Handelns heftiger Kritik ausgesetzt sieht. Wie wichtig die Polizei für die Sicherung des sozialen Friedens ist, dürfte Durkan mittlerweile auch bemerkt haben. Sie wünscht sich, dass die Polizei im Gebiet wieder aktiv wird, aus dem sie sie zuvor verbannt hat.

„Gemeinsame Lösung mit Protestierenden“

„Nach Tagen von friedlichen Demonstrationen ließen zwei Nächte voller Schießereien die Situation eskalieren.“, verlautbarte Durkans Büro. So bald wie möglich solle die Polizei das verwaiste Revier im Osten Seattles wieder beziehen. Durkan versuche „gemeinsam mit den Protestierenden“ und Bewohnern der Zone eine Lösung zu erarbeiten. So habe man sich mit Bewohnern und kleinen Geschäftsleuten aus der Zone getroffen, um deren Sorgen um ihre Sicherheit zu besprechen. Diese können derzeit keine Hilfe von Einsatzkräften in der polizeifreien Zone erwarten und sind Raub, Vergewaltigung und Schießereien schutzlos ausgeliefert. Für die Rettungskräfte wäre es zu gefährlich die Zone ohne Polizeischutz zu betreten.

Wie lange es die CHAZ noch geben wird, ist ungewiss. Dass sich die mit Sturmgewehren bewaffnete Meute aus Gangsterrappern, Gang-Mitgliedern und Antifa durch das gute Zureden der Bürgermeisterin zum Aufgeben bewegen lassen wird, ist unwahrscheinlich.