Irre Hetze bei Ukraine-Demo: Redner will weißen Heteros “in den Arsch ficken”

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Der "Werte-Westen" gibt sich die Ehre

Irre Hetze bei Ukraine-Demo: Redner will weißen Heteros “in den Arsch ficken”

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Am Sonntag fand in Berlin ein Solidaritätskonzert für die Ukraine statt, an dem weite Teile des deutschen Kulturbetriebes teilnahmen. Vor rund 15.000 Zuschauern ergingen sich linksradikale Aktivisten in primitiven Verbalausfällen – und verbanden die Forderung nach Hilfe für die Kriegsopfer mit Werbung für ihre „woke“-diversen Wahnvorstellungen.

Von Daniel Matissek

Wer die dekadente Entrücktheit der „Blase Berlin“ live erleben wollte, war bei der als „Friedenskonzert“ unter dem Titel „The Sound of Peace“ angekündigten Veranstaltung vorm Brandenburger Tor genau richtig. Mehrere Fernsehsender übertrugen live, und angeblich wurden am Ende rund 12 Millionen Spenden gesammelt (von den Teilnehmern alleine allerdings kaum).

Selenski fordert Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski ließ sich live zuschalten und einmal mehr wie einem Star huldigen. Der in grotesker Schwarzweißmalerei glorifizierte „Held von Kiew“ berichtete vom Kriegsalltag in seiner Heimat, behauptete, Russland wolle „bis nach Berlin” vorstoßen und forderte zum wiederholten Mal den völligen Abbruch der deutschen Handelsbeziehungen mit Russland, wenn der Westen schon nicht zu einem großen Krieg für sein Land bereit sei.

Der Applaus war Selenski da natürlich sicher. Doch das war nicht alles in Sachen Bühnenprogramm: Weil deutsche Kulturschaffende praktisch ausnahmslos zwingend links sind, durften natürlich auch bei einem Konzert dieses ernsten Anlasses – zur Unterstützung eines angegriffenen Landes – unvermeidliche Attacken „gegen rechts“ nicht fehlen. Wann immer sich für die Haltungs-Avantgarde eine Gelegenheit bietet, präsentiert sie sich als Vorhut des Guten – und will als „weltoffenes“ Gegenstück gerade zu den angeblich dumpf-rechten Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen auftrumpfen.

Pseudointellektuelle „woke“ Selbstdarstellung

Einen besonders denkwürdigen Redebeitrag lieferte Gianni Jovanovic ab, nach eigenen Angaben „Unternehmer. Aktivist. Performer: Seine Lebensgeschichte als homosexueller Sohn einer Roma-Familie bildet praktisch den einzigen Inhalt seines Schaffens, das vornehmlich aus Workshops und sonstigen Veranstaltungen zu „seinen Themen Persönlichkeitsentwicklung & Empowerment, Diversity & Intersektionale Diskriminierung“ besteht. Jovanovic, dessen neues Buch – Thema: natürlich er selbst – ebenfalls just vergangene Woche erschien, nutzte das Friedenskonzert unter anderem zu folgendem Aufruf: „Wenn wir anfangen den heteronormativen weißen Cis in den Arsch zu ficken, erst dann haben wir es geschafft, die Machtdynamik umzudrehen.”

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Was diese Melange aus linker Phrasendrescherei und Fäkalbegriffen auf einer Veranstaltung verloren hat, die zugunsten der notleidenden Bevölkerung in der Ukraine stattfand, wurde nicht weiter ausgeführt. Wollte Jovanovic ein Stelldichein der westlichen Werte in Richtung Osteuropa senden? Hauptsache, selbstgefällige Pseudointellektuelle erhalten ihre 15 Minuten Aufmerksamkeit für peinliche Ego-Trips! Damit unterstrichen sie wenigstens, was das „Sound of Peace”-Konzert tatsächlich war: Vor allem eine Selbstbestätigungsorgie des „juste milieu“ im „Failed State“ Berlin.

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