Greenpeace wünscht sich den Verkaufsstopp von Diesel- und Benzinfahrzeugen bis zum Jahr 2028. Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist in Von der Leyens EU bald bitterer Ernst. Heute, Mittwoch, will die Europäische Union schärfere Klimaschutzziele verkünden. Dazu zählen massive Einschnitte für die ohnehin schon strauchelnde deutsche Automobilindustrie. Ein Verbot von Verbrennungsmotoren werde geprüft.

Die Kommission werde prüfen, ab welchem Zeitpunkt, „interne Verbrennungsmotoren in Autos nicht mehr auf den Markt kommen sollten“. Das kündigte die EU-Kommission als Teil ihrer künftigen Klimapolitik an. Spätestens für das Jahr 2050 wurde als Motto vorgegeben: „Nahezu alle Autos auf der Straße dürfen dann keinerlei Emissionen mehr ausstoßen.“ Das berichtete der Tagesspiegel am 16. September.

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Gigantischer Arbeitsplatzverlust droht

Die Autoindustrie würde sich in einer Schockstarre befinden. Der für Deutschland so wichtige Wirtschaftszweig steht vor dem Ende. Dabei pflanzen sich Schwierigkeiten in der Autobranche auf viele andere Länder fort, wo abertausende Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie wackeln. Man befürchtet in Folge der EU-Politik „einen Arbeitsplatzabbau nie dagewesenen Ausmaßes“.

Klimapolitik als fanatische Ersatzreligion

Die Erreichung fiktiver Klimaziele ist in der Politik für viele zu einer religionsähnlichen Obsession geworden. Das Spurengas CO2 hat einen Anteil von 0,04% in der Atmosphäre. Etwa 3% davon wären vom Menschen verschuldet. Daran habe Deutschland etwa 2% Anteil. Kritiker hinterfragen auf Basis dieser verschwindend geringen Zahlen, ob es wirklich dafürsteht, die Wirtschaft des Landes nachhaltig zu ruinieren.

Bei einem Verbot von Verbrennungsmotoren verlagert sich das Emissionsproblem außerdem nur von der Straße an andere Orte. Speziell Nachts scheint keine Sonne auf die monströs ausgeuferten Solaranlagen. Die Windkraft, deren Turbinen die Landschaft verschandeln, zur Rodung von Wäldern und zur Massenhaften Vernichtung von Vögeln und Insekten führen, liefert nur dann Strom, wenn das Wetter mitspielt. Sollte Deutschland tatsächlich nur noch auf diese Formen der Stromerzeugung setzen, steht eher ein Rückfall in die vorindustrielle Zeit bevor.

Welch lukratives Geschäft das Klima-Thema mittlerweile ist – und wieso diese Bewegung mit echtem Natur- und Umweltschutz nicht viel gemein hat – lesen Sie ab Donnerstag, den 17. September in einem Schwerpunkt in der Wochenblick-Printausgabe 35/20.

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