Zu einem Polizeigroßeinsatz kam es heute im bayerischen Würzburg. In der dortigen Innenstadt ereignete sich am Nachmittag eine blutige Messerattacke. Am Barbarossaplatz ging ein offensichtlich nicht Bio-Deutscher mit einem Messer auf Passanten los. 

  • Blutige Messerattacke in Würzburg am Freitagnachmittag
  • Drei Tote und zumindest sechs Verletzte
  • 24-jähriger mutmaßlicher Täter stammt aus Somalia, ist polizeibekannt und in psychiatrischer Behandlung

Er hat dabei offenbar 3 Menschen getötet und sechs weitere Personen schwer verletzt, laut Disclose.tv. Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei festgenommen werden. Laut Polizei gebe es keine Hinweise auf weitere Mittäter und es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Nähere Details wurden seitens der Polizei noch nicht veröffentlicht. Laut Nordkurier befinden sich zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort.

Platz bleibt gesperrt

Der Bereich um den Barbarossaplatz bleibt jedenfalls vorerst weiterhin abgesperrt. Auf Videos, die auf Twitter kursieren, ist zu sehen, wie Passanten versuchen, den Attentäter trotz des langen Messers in seiner Hand zu stellen. Etwas eigenartig mutet an, dass der Messermann eine FFP2-Maske trug.

Polizeibekannt und in psychiatrischer Behandlung

Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter überwältigen und festnehmen. Sie rief Zeugen auf, sich zu melden und forderte alle anderen auf, den Bereich zu verlassen.

Laut Innenminister Herrmann soll der Täter in den vergangenen Monaten als „gewaltbereit“ aufgefallen sein. Der 24-jährige Mann aus Somalia sei seit einigen Tagen in psychiatrischer Behandlung und sei polizeilich bekannt gewesen, berichtet der Focus.