Diesmal schlug ein dreister Täter in der Nobel-Wohngegend am Linzer Froschberg zu. Am Freitagmorgen stürmte ein maskierter Mann in die Bank und forderte Geld von den schockierten Mitarbeitern. Polizei-Pressesprecher Michael Babl informierte Medien über einen dunkel bekleideten, großen, sportlichen Mann mit ausländischem Akzent. Am Vormittag kreiste ein Polizeihubschrauber rund um den Tatort.

Gleich nach Öffnung der Bankfiliale stürmte ein dunkel bekleideter Mann mit schwarzer Sturmhaube durch die Tür der Raiffeisenlandesbank in der Leharstraße. Der Täter bedrohte die Schalterbeamten mit einer Faustfeuerwaffe und forderte „Geld her, sofort“. Nachdem diese seiner Meinung nach etwas zu lange brauchten, fügte er „Schneller, schneller“ hinzu. Nach wenigen Augenblicken verließ er die Bank wieder. Seine Beute, einige Bündel Geldscheine, nahm er in einem Plastikack mit.

Trotz Hubschraubereinsatz keine Spur

Die sofort eingeleitete Großfahndung der Polizei führte bislang noch nicht zum Erfolg. Der Mann, der zu Fuß flüchtete, konnte weder von Bodeneinheiten noch vom Polizeihubschrauber aus gesichtet werden. Der Täter wird als sportlich beschrieben und soll zwischen 1.80 und 1.90 groß sein. Zum Tatzeitpunkt war er mit Jeans und einer schwarzen Jacke bekleidet. In seinen schwarzen Schuhen soll er auffällige weiße Schuhbänder getragen haben. Die Polizei bittet um Hinweise.