Der explodierende Drogenhandel in Linz fordert erneut ein Opfer: Jetzt hat eine 48-Jährige Mutter aus dem Bezirk Freistadt ihren 19-Jährigen drogenabhängigen Sohn verloren. Seine Leiche wurde auf dem Dachboden eines Hauses in Linz von der Polizei entdeckt.

Erfahren hat die Mutter vom Schicksal ihres Sohnes durch vermeintliche Freunde des 19-Jährigen.

Geschäft mit dem Leid der Mutter

Diese sollen sich laut Polizei ebenfalls im Suchtgift-Milieu aufhalten. Einer der beiden, ein 21-Jähriger, habe der Frau jedoch nicht den Auffindungsort des Sohnes mitteilen wollen. Stattdessen versuchte er sie zu erpressen, denn ihr Sohn hätte bei dem „Freund“ noch Schulden.

Von der Mutter forderte der 21-jährige Bargeld – erst nach dessen Erhalt wollte er ihr den Aufenthaltsort bekanntgeben. Doch die 48-Jährige begab sich zur Polizeiinspektion in Linz-Urfahr und berichtete von dem Schock-Erlebnis.

Polizei fasste Burschen

Gemeinsam mit der Polizei konnte sie die beiden Freunde ausfindig machen. Sie hielten sich in unmittelbarer Nähe der Polizeiinspektion auf. Gegenüber der Polizei packten die Burschen dann aus, nannten den Aufenthaltsort des Sohnes.

In einem Haus in Linz folgte der furchtbare Fund: Die Polizei entdeckte den 19-Jährigen leblos am Dachboden. Laut vorläufigem Ergebnis kann Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Die Todesursache ist offenbar übermäßiger Drogenkonsum gewesen. Die Nationalität der Burschen ist vorerst nicht öffentlich bekannt.

„Wochenblick“ enthüllte Drogenhandel

In den vergangenen Jahren haben sich verschiedene Orte in Linz zu regen Drogen-Umschlagsplätzen entwickelt. Die Dealer sind zumeist Afghanen oder Schwarzafrikaner, bereits im Mai starb ein 33-Jähriger aus Traun in Linz an einer Überdosis Heroin. „Wochenblick“ hat die Hintergründe wiederholt recherchiert und aufgearbeitet, enthüllte u.a. den massiven Drogenhandel durch Schwarzafrikaner am Linzer Krempl-Hochhaus.

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