Eine dicke Karre, überhöhte Geschwindigkeit und keine Kontrolle über das Gefährt: Mit dieser toxischen Kombination ‚bewaffnen‘ sich ausländische Raser immer wieder im Straßenverkehr. Mit fatalen Folgen. 

Noch ist der Schock über das Resultat eines illegalen Straßenrennens zweier Syrer in Dresden nicht verklungen. Und schon ereignet sich der nächste unfassbare Vorfall nach diesem Schema. Am Berliner Kürfürstendamm krachte ein Mann, dem Augenzeugen ein „südländisches Aussehen“ attestierten mit seinem BMW ins Heck eines Ford. Eine 45-Jährige wurde dabei lebensgefährlich, ihre 17-jährige Tochter schwer verletzt.

Verursachender Südländer beging zu Fuß ‚Fahrerflucht‘

Das ganze spielte sich am späten Montagabend auf höhe eines exklusiven italienischen Restaurants ab. Der Kellner und die Gäste eilten den beiden Damen – sichtlich unter dem Eindruck des grauenvollen Anblicks – zu Hilfe. Der Aufprall war so schwer, dass insgesamt acht Autos beschädigt wurden, auch das Unfallfahrzeug wurde völlig deformiert. Der abgeschossene Wagen flog 30 Meter weit und landete am Dach, Einzelteile sogar 85 Meter weiter.

Die Insassen des Raser-BMWs – ein etwa 24-jähriger männlicher Südländer und zwei Frauen – hingegen nahmen die Füße in die Hand und flüchteten vom Unfallort. Weil es sich möglicherweise um einen Mietwagen handelt, konnte der Lenker noch nicht ausfindig gemacht werden, laut Augenzeugen dürften sich aber drei Autos ein illegales Autorennen geliefert haben – wieder einmal.

Die Sängerin Sotiria befand sich zum Unfallzeitpunkt mit ihrem Manager im vollbesetzten Lokal. Der Bild zufolge ist sie der Ansicht, dass ein belegter Parkstreifen noch schlimmeres verhinderte: „Ich weiß nicht, was gewesen wäre, wenn die geparkten Autos nicht gewesen wären. Dann wäre der Wagen direkt in das Restaurant gekracht.“

Nicht der erste tödliche Raser-Unfall am „Ku’damm“

Für viele Berliner werden nun auch die schrecklichen Erinnerungen an den 1. Februar 2016 wach, als zwei Raser – Hamdi H. und Marvin N. – sich mit ihren Sportwagen duellierten und am Ende der Tod eines unbeteiligten 69-jährigen Jeep-Fahrers zu beklagen war. Ein Jahr später wurden beide wegen Mordes verurteilt – das erste deutsche Mordurteil in einem Raser-Fall. Der Tatort damals: Ebenfalls der Kurfürstendamm.

Bezirksbürgermeister will Radargeräte gegen Raser

Die Stadtpolitik reagiert wie gelähmt auf den neuerlichen Vorfall, versucht sich dennoch in politischen Maßnahmen. So forderte der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann (SPD) die Einführung flächendeckender Blitzgeräte und andere bauliche Maßnahmen. Kritiker glauben nicht an die Wirksamkeit, meinen dass die – oftmals migrantischen – Raser stattdessen in andere Stadtteile ausweichen.