Situation am Linzer Hauptbahnhof außer Kontrolle
Foto: „Wochenblick“

Der Gewalt-Horror am Linzer Hauptbahnhof nimmt kein Ende: Am Montagabend (gegen 19:10 Uhr) raubte eine Gruppe von etwa zehn Personen, laut Polizeiangaben vermutlich Afghanen, einen Mann aus und schlugen ihn zuvor noch nieder. 

Sie raubten dem Opfer 220 Euro und liefen Richtung Musiktheater davon. Zuvor soll es noch zu einer Schlägerei gekommen sein.

Ermittlungen laufen

Bis dato konnten die Täter noch nicht ausfindig gemacht werden. Auch zwei einheimische Mädchen sollen in den Raubüberfall involviert gewesen sein. Die Verdächtigen sollen zwischen 20 bis 30 Jahre alt sein. Die Ermittlungen laufen!

Der Linzer Hauptbahnhof mutierte im vergangenen Jahr zu einem Gewalt-Hotspot. Beinahe wöchentlich kommt es zu brutalen Massenschlägereien.

Asyl-Treff beim Kärntner Auge

Viele Frauen berichten mittlerweile, beim Passieren des so genannten „Kärntner Auges“ am Linzer Hauptbahnhof ein mulmiges Gefühl zu haben oder sich gar nicht erst trauen, dort vorbeizugehen. Vor allem junge Mädchen werden oft grundlos beschimpft und bespuckt, teilweise auch angegriffen.

Das bestätigt auch Melina (18), die am Kärntner Auge attackiert wurde und dem Angriff knapp entkam.

18-Jährige lebt jetzt in Angst

Vor kurzem sprach „Wochenblick“ mit dem 18-jährigen Mädchen, das am Linzer Hauptbahnhof von einem Afghanen attackiert und sogar mit einem Messer bedroht wurde. Sie zeigte sich durch die Attacke schwer geschockt, geht nun mit der Angst im Nacken durch die Straßen.

Im Gespräch mit „Wochenblick“-Redakteur Philipp Fehrerberger sagt sie, die Polizei könne ohnehin nicht viel machen: „Wenn die Störenfriede weggeschickt werden, sind sie nach einer Stunde wieder da!“

„Wochenblick“ deckte auf: 50 verschwiegene Fälle

Im Februar deckte der „Wochenblick“ auf: Der Redaktion zugespielte Dokumente zeigten, dass allein im Juni 2016 über 50 Fälle von Ausschreitungen verschwiegen wurdenViele wurden – bis jetzt – unter Verschluss gehalten. 

Politiker und Medien machten damals vor allem das schlechte Winterwetter für die Beliebtheit des Bahnhofs bei den auf Krawall gebürsteten Asylwerbern verantwortlich. Verschiedene Maßnahmen der Politik fruchteten bisher kaum, vereinzelt sorgten Vorschläge für reichlich Verwunderung.

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