Macrons Ideen für die unkontrollierbaren Migranten-Hochburgen rufen das linksgerichtete Portal "Correctiv" auf den Plan.

Neben der nun weltweit angelaufenen Zensur von Facebook-Inhalten durch ideologisch linkslastige Sittenwächter formieren sich zunehmend selbsternannte, oft unseriöse „Wahrheits-Plattformen“, die Medienberichte auf Fakten checken und unliebsame Wahrheiten mit gefälligen Begriffen „behübschen“ wollen.

Ein Kommentar von Kornelia Kirchweger


Eine davon ist das politisch einschlägig „Recherchebüro“ „Correctiv“. Es beschäftigte sich jetzt auch mit einem „Wochenblick“-Bericht über die Rede von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron.

Auf der Suche nach dem Haar in der Suppe

In roten Aufregerl-Lettern heißt es: „Faktencheck: Was Macron für die französischen Banlieues (Brennpunktviertel, Vororte) möchte. Klingt natürlich viel harmonischer als mein Bericht mit dem Titel „Frankreichs Macron gibt auf“. Am Inhalt der Rede des Präsidenten ändert das aber gar nichts.

Correctiv zitiert zuerst aus dem „Wochenblick“-Bericht, bestätigt ihn sogar, ergänzt diesen um weitere Aussagen der Rede von Macron und merkt dann „Ungenauigkeiten“ bezüglich eines Begriffes, zweier Zahlen und einem Symbol-Foto zum Bericht an. Was genau Correctiv so stört, ist hier nachzulesen.

„Correctiv“ darf für Facebook bewerten

Von Facebook wurde das vermeintlich unabhängige „Recherchebüro“ „Correctiv“ ausgewählt, um sogenannte „Fake News“ offiziell zu bewerten. In der Praxis werden dann auf Facebook geteilte Artikel, die „Correctiv“ zu beanstanden hat, mit einem entsprechenden Hinweis versehen. So geschah es auch beim „Wochenblick“-Artikel zu Macron:

correctiv seriös
Auf Facebook darf „Correctiv“ als offizielles „Fake News“-Korrektiv missfallende Artikel offiziell bewerten und so für den Leser vorab ein Urteil fällen. Pikant: Correctiv gilt unter Kritikern nicht nur als unseriös und SPD-nah, sondern wird auch selbst wegen der Verbreitung von „Fake News“ scharf kritisiert.

 

Großspender für „Correctiv“ ist SPD-nahe Stiftung

Pikant: „Correctiv“ ist offenbar keineswegs so unabhängig, wie es selbst vorgibt. So erhielt das „Recherchebüro“ seine Anschubfinanzierung in Höhe von satten drei Millionen Euro von der SPD-nahen „Brost-Stiftung“. Diese ist mit Abstand offenbar auch der wichtigste Förderer von „Correctiv“. Im Vorstand dieser Stiftung findet sich unter anderem der hochrangige SPD-Politiker Bodo Hombach, im Kuratorium die ehemalige SPD-Ministerin Ilse Brusis. Vereinzelt tauchen CDU-Vertreter auf, der inhaltliche Grundtenor bleibt sozialdemokratisch geprägt. Zu den geförderten Projekten der ideologisch einschlägigen Stiftung gehören unter anderem betont multikulturelles Abendessen sowie internationales Fußballspielen mit Migranten.

Innenministeriums-Behörde finanziert mit

2016 gab es von der Brost-Stiftung laut Eigenangaben von Correctiv schlappe 925.000 Euro, 2017 gab es noch einmal 450.000 Euro von der SPD-nahen Stiftung. Die linke, den „Grünen“ nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung Nordrhein-Westfalen durfte 2016 immerhin 2.571 Euro beisteuern. Auch Gruppen aus dem Dunstkreis etablierter Mainstream-Medien gehören zu den edlen Spendern – darunter „RTL Television GmbH“, die „Gruner + Jahr GmbH & Co KG“ sowie die „ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius“. Ebenso Geldgeber: Die staatliche „Bundeszentrale für politische Bildung“, die dem deutschen Innenministerium nachgeordnet ist, mit 19.350 Euro.

george soros eu
Auch der umstrittene Masseneinwanderungs-Befürworter und US-Milliardär George Soros fördert über seine „Open Society Foundations“ Correctiv.

Geld von Soros für „Correctiv“

Besonders pikant: Auch die zu George Soros gehörenden „Open Society Foundations“ steuert Fördergeld für das umstrittene Recherchebüro zu – 2016 etwa 26.884 Euro, 2017 159.022,93 Euro. Dies geht klipp und klar aus dem Finanzierungsbericht von „Correctiv“ hervor.

So oder so steht fest: Selbst wenn es Correct!V nicht gefällt, bleibt die Macron-Rede, was sie war: Ein Affront für viele Bürgermeister. Sie formierten sich jetzt zur Gegenrede und fahren in einem öffentlichen Kommuniqué schwere Geschütze gegen den Präsidenten auf.

Frankreich: Ex-Wirtschaftsminister zum Präsidenten gewählt
Umstritten: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will nun verstärkt gegen sogenannte Fake News vorgehen.

Bürgermeister rechnen mit Macron ab

Letztlich sind es die Bürgermeister, die ausbaden müssen, was ihnen die Pariser Zentral-Elite über die letzten Jahrzehnte in ihren Vierteln einbrockte: Arbeitslosigkeit, perspektivlose Jugend, Drogenhandel, Kriminalität und islamistische Unterwanderung.

Was sie besonders ärgert: der umfassende Bericht, den Ex-Minister Jean-Louis Barloo im Auftrag von Macron zu den Brennpunktvierteln verfasste, landet nun in der Schublade. Er sprach vielen Bürgermeistern aus der Seele, aber Macron hat andere Pläne. 23 Bürgermeister haben jetzt ihrem Zorn freien Lauf gelassen und rechnen mit dem Präsidenten ab.

Präsident schürt Misstrauen in Gemeinden

So werfen sie etwa Macron unverzeihlichen „Neopopulismus“ vor. Er schwäche die lokale Demokratie durch seinen geplanten „Präsidentiellen Rat der Städte“ und schüre damit Zweifel und Misstrauen in den Gemeinden: Macron verlasse sich offenbar lieber auf seine neuen „Nachbarschafts-Eliten“ (die im neuen Rat der Städte sitzen sollen).

Er fordere zudem Maßnahmen, von deren Finanzierung er keine Ahnung habe. Man habe auf die Umsetzung eines visionären Schlachtplanes gehofft aber nur schwammige Ankündigungen vernommen. Und man habe nationale Einheit erwartet, aber schlimmste Demagogie bekommen!