Die Serie bestialischer Morde durch „junge Männer“ an Frauen reißt nicht ab. Am Mittwochabend wurde in einem Hochhaus in München-Hasenbergl eine Frauenleiche gefunden. Die Leiche wies Stichwunden auf. Mit Suchhunden und einer Hundertschaft in Stichschutz-Westen nahm die Bereitschaftspolizei die Verfolgung des mutmaßlichen Täters auf.

Auf Basis eines am Tatort zurückgelassenen Männer-Turnschuh der Marke Nike machten sich die Beamten und ihre Diensthunde auf die Suche. Wenig später wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Laut deutschen Medien handelt es sich um einen „jungen Mann“.

Die hübsche 21-Jährige war von ihrem Ex-Freund bei einer „letzten Aussprache“ grausam erstochen worden. Der 26-jährige Tatverdächtige tötete die Frau dabei mit einem Küchenmesser.

Es gibt aktuell widersprüchliche Aussagen zur Vorgeschichte. Einerseits wollen Nachbarn einen schrecklichen Schrei gehört haben und die Polizei alarmiert haben, andererseits hätte der Tatverdächige in einer Sprachnachricht gegenüber einer Bekannten den Mord gestanden. Diese wiederum soll sich an die Behörden gewandt haben.

In der Einvernahme gab der Mann an, dass er seine Ex-Freundin tötete, weil sie keinen Kontakt mehr zu ihm wollte. Die Staatsanwaltschaft spricht von Heimtücke und niedrigen Beweggründen.