In Österreich häufen sich heuer die Fälle von Tierquälerei. Nun erwischte es wieder einen Kater in Oberösterreich. Die Bundespolitik ist endlich gefordert, die Strafen für Tierquäler zu erhöhen.

In Rohrbach war in einem Straßengraben ein verletzter Kater entdeckt worden, den die Finder ins Tierheim brachten. Die tierärztliche Untersuchung brachte zu Tage, dass der rund 15 Jahre alte und zudem blinde Kater schwer verletzt und von Schrotkugeln regelrecht durchsiebt war. Zudem war das Brustbein gebrochen. Allgemein befand sich der Kater, der nicht gechippt aber kastriert war, in einem schlechten gesundheitlichen Zustand und war sehr erschöpft.

Durch aufopfernde Pflege am Weg der Erholung

Im Tierparadies Schabenreith in Steinbach am Ziehberg wird das Tier nun umsorgt. Obwohl es Anfangs kritisch aussah ist der alte Herr, der auf den Namen Tizian getauft wurde, nun über den Berg. Er hat wieder Appetit und ruht sich aus. Allerdings muß er noch Injektionen bekommen um den Kreislauf zu stabilisieren, da die Schrotkugeln in den Körper eingedrungen sind und nicht entfernt werden können.

 

Härtere Strafen für Tierquäler beschlossen

Die steigenden Zahl der Fälle von Tierquälerei und Tierfolter (Wochenblick berichtet z.B. hier, hier,hier, hier und hier) war bereits auch Thema im oberösterreichischen Landtag. Dieser verabschiedete auf Initiative der FPÖ eine Resolution, welche die Mindeststrafe für Tierquäler erhöhen soll. Allerdings muss nun der Nationalrat die Resolution umsetzen und härtere Gesetze beschließen.