Die schwedische Autorin, Paulina Neuding, berichtete in einer Rede vor der UNO, Juden werden im schwedischen Malmö von Migranten verfolgt und schikaniert und flüchten aus Angst aus der Stadt.

Sie klagte die schwedische Regierung an, die das Nicht-Tolerierbare toleriere und akzeptiere, dass bestimmte Schulen und Viertel zu No-Go-Zonen für Juden werden.

Hälfte der Juden gingen

Neuding lebt selbst in Malmö. Die Stadt sei einst ein sicherer Hafen für Juden gewesen. Heute sind nur noch 200 übrig und werden belästigt, sagte sie. In Malmö sind ein Drittel der Bewohner Muslime, der Antisemitismus grassiere dort, vor allem im Stadtteil Rosengaard, wo die Arbeitslosenquote bei 70 Prozent liegt. 2015, als Massen von Migranten nach Schweden kamen, wurden in Malmö 137 antisemitische Vorfälle gemeldet.

Verglichen mit 2005 sei die jüdische Bevölkerung dort um 50 Prozent zurückgegangen. Jüdische Einrichtungen werden angegriffen. Kinder in jüdischen Kindergärten müssen hinter kugelsicheren Fenstern spielen. Es habe einen Brandanschlag auf eine Synagoge in Göteborg gegeben. Einer der drei Verurteilten sei ein palästinensischer Migrant gewesen, dessen Asylantrag später abgelehnt wurde. Die beiden anderen, ein Palästinenser und Syrer, hatten eine Aufenthaltserlaubnis.

Unglaublicher Hass

Nach der Massenzuwanderung von 2015 seien einige Stadtteile in schwedischen Städten für Schweden praktisch unbewohnbar. Ein Dokumentarfilm, der im schwedischen TV lief und die Lage in Malmö in der Praxis testen wollte, zeigte, was sich dort abspielt: ein Journalist, der eine Kippa (traditionelle Kopfbedeckung der Juden) trug, saß vor einem Café in Rosengaard. Er wurde als „jüdischer Satan“ bezeichnet und die Leute warfen Eier aus ihren Wohnungen auf ihn. Im September wurden bei einem Protest in Malmö arabische Gesänge über das Töten von Juden gesungen.

Nicht nur Juden sind betroffen. Auch Journalisten, die in Migranten-Viertel recherchieren wollten, wurden von den Einwohnern verjagt. Trotz wiederholter Versprechungen der schwedischen Regierung, habe sich nichts geändert.

Gescheiterte Politik

Schwedens Regierungschef, Stefan Löfven, wird wegen der verheerenden Folgen seiner Willkommenskultur immer heftiger kritisiert. Jetzt machte er erstmals eine Kehrtwendung: er räumte ein, dass zu viele Migranten ein Probleme für das Land sein könnten.
Eine Aufnahme von Migranten aus dem griechischen Camp Moria lehnte er ab. Denn Schweden hat ohnehin alle Hände voll zu tun: migrantische Clan-Banden liefern sich brutale Revierkriege, täglich kommt es zu Schießereien und Messerstechereien, denen auch völlig Unbeteiligte zum Opfer fallen. Und es gibt einen dramatischen Anstieg sexueller Übergriffe.