Eine wirtschaftliche Krise scheint vor der Tür zu stehen. Wie sieht ein wirksamer Schutz für Ersparnisse aus? In Zeiten, die ein wenig unsicher erscheinen, beschäftigt dies offensichtlich zunehmend die Menschen.

Ein Beitrag von diegeldretter.at

Wovor soll sich jeder schützen?

Aus den Erkenntnissen der Geschichte sind in Krisenzeiten Gegenmaßnahmen für drei Phasen vorzusehen:

  • Liquiditätsmangel in harten Zeiten
  • Krisenbedingte Verluste bei Ersparnissen
  • Enteignungen von Vermögenswerten

Die Anlageklassen eines Portfolios sollten anders gewichtet werden, es sollten vermehrt Produkte erworben werden, die Schutz für die oben genannten Szenarien bieten.

Schutz vor Liquiditätsmangel in harten Zeiten

Es ist naheliegend, dass in Krisenzeiten diejenigen, die über liquide Mittel verfügen, zu den Gewinnern zählen. Wer Bargeld gelagert hat, ist gegen Liquiditätsmangel abgesichert – die Frage ist allerdings nur, für wie lange und ist die Bargeldreserve ausreichend?

Wir können davon ausgehen, dass in wirklichen Krisenzeiten Banken als erstes geschlossen werden und somit keine größere Menge an Bargeld mehr abzuheben sein wird. Ob es bei Bankenschließungen möglich sein wird, Zahlungen durch Bankomatkarten oder Kreditkarten zu tätigen, ist ungewiss.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor heißt: Währungsumstellung. Zur Beseitigung der enormen Staatsschulden hat es sich in der Vergangenheit für Staaten bewährt, eine neue Währung einzuführen. In der Zeit der Umstellung war es immer ratsam, über eine Ersatzwährung zu verfügen.

Was wird also benötigt, um über ausreichend Schutz vor Liquiditätsmangel in echten Krisenzeiten zu verfügen? Eine Währungsreserve sollte vorhanden sein, mit folgenden Eigenschaften: Sie muss

  • physisch vorhanden sein,
  • kleinteilig zur Verfügung stehen,
  • einfach für jedermann zu prüfen sein,
  • einen Eigenwert besitzen und
  • als Zahlungsmittel über globale Akzeptanz verfügen.

Schutz vor krisenbedingten Verlusten bei Ersparnissen

Krisenzeiten sind Zeiten, in denen viele Kapitalanlagen an Wert verlieren. Warum ist das so? Menschen haben in Krisenzeiten andere Sorgen, als zu konsumieren und Dinge zu erwerben. Im Gegenteil, sie trennen sich von nicht notwendigen Sachen, tätigen Notverkäufe. Es trifft somit ein Überangebot auf geringe Nachfrage. Und dieses Verhältnis spiegelt sich im zu erzielenden Preis wider.

Wer in wirtschaftlich schlechten Zeiten seine Immobilie verkaufen möchte, wird sich wundern, wie gering auf einmal sein Verkaufserlös sein wird. Oder stellen Sie sich Aktienbesitzer vor, die in fallenden Märkten ihre Aktien liquidieren möchten. Auch festverzinsliche Wertpapiere sind von Ausfällen betroffen, wenn Unternehmen oder Banken ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen können.

Die zentrale Frage beim Schutz vor krisenbedingten Verlusten lautet also: verfüge ich über eine Anlageform, die speziell in Krisenzeiten eine besondere Nachfrage verzeichnet und es von dieser Anlageform ein geringes Angebot am Markt gibt? Denn ein solches Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bewirkt einen entsprechenden Preisanstieg und schützt vor Wertverlusten.

Schutz vor Enteignungen von Vermögenswerten

Blickt man zurück in die Vergangenheit, so wird man feststellen, dass Liquidität und klassische Anlageprodukte wie festverzinsliche Wertpapiere, Aktien oder Immobilien dann enteignet wurden, wenn es um die Staatsfinanzen katastrophal bestellt war. Aber es gibt Anlageprodukte, die noch nie enteignet wurden. Warum wurden diese Anlagen noch nie enteignet und was haben Sie gemeinsam?

Es handelt sich um Sachwerte, die über einen hohen ideellen, immateriellen Wert verfügen. Klassische Kapitalanlagen verfügen üblicherweise nur über einen materiellen Wert, nicht über einen immateriellen Wert, im besten Fall über einen geringen. Anders ist dies bei Anlageformen wie z.B. Kunst, Violinen, Gitarren, Oldtimern, Wein oder seltenen Münzen. Diese Anlageformen zeichnet ihr sehr individueller, immaterieller, ideeller Wert aus.

Warum schützt ein hoher immaterieller, ideeller Anteil vor Enteignung? Der Schlüssel liegt in unserer Rechtsordnung. Denn Enteignungen dürfen gemäß Staatsgrundgesetz und Verfassung nur per Gesetz, gegen Entschädigung und Abwägung der Interessen erfolgen.

Die Durchsetzbarkeit von Enteignungen von Gütern mit hohem immateriellen Anteil ist mit demokratischen Mitteln schwer machbar und zusätzlich muss die Durchführbarkeit wirtschaftlich und finanziell sinnvoll sein.

Fazit

Um sein Vermögen bestmöglich vor Krisen zu schützen, sollten in einem guten Portfolio vermehrt physische Anlageprodukte zu finden sein, die sich sowohl als kleinteilige, harte Währungsreserve eignen, mit einem hohem materiellen Anteil ausgestattet sind, die in Krisenzeiten durch erhöhte Nachfrage und geringes Marktangebot besonders an Wert gewinnen, als auch durch einen hohen immateriellen Anteil einen Schutz vor Enteignung bieten.

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