Am Freitag, dem 6. Dezember, drehte eine Asylwerberin aus Kamerun am Friedhof Klagenfurt St. Ruprecht völlig durch. Im Alleingang zerstörte sie zur Mittagszeit rund fünfzig Gräber. Betroffene wie auch die Öffentlichkeit sind schockiert. Vizebürgermeister Wolfgang Germ (FPÖ) sieht massiven Verbesserungsbedarf beim Ordungsamt. 

Gleich vier Zeilen war der Landespolizeidirektion Klagenfurt der Sachverhalt in einer Presseaussendung wert. Eine 34-jährige Asylwerberin aus Kamerun habe am Friedhof rund 50 Gräber schwer beschädigt. Zwischen den Zeilen geht hervor, dass sie wohl auf freiem Fuß bei der Staatsanwaltschaft angezeigt wurde, sonstige Maßnahmen sind nicht beschrieben und somit wohl auch nicht erfolgt. Ein Motiv für die Tat ist nicht bekannt. Ebenso haben es Journalisten der Haltungsmedien bislang vermieden, eine Ferndiagnose über den Geisteszustand der Täterin abzugeben.

Unfassbare Pietätlosigkeit

Bei der Vorstellung, dass es sich um das Grab seiner eigenen verstorbenen Lieben gehandelt haben könnte, werden viele Österreicher zornig. Die Nachrichtenseite „5 Minuten“ meldete dementsprechend die Aussage einer Betroffenen: „Das war das Grab meiner Mutter.“

Die Seite zitierte in Folge auch FPÖ-Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Dieser war aufgrund der Pietätlosigkeit der Tat außer sich. Die Seite zitierte den Politiker wie folgt: „Hier muss das Ordnungsamt sofort tätig werden. Routinemäßige Kontrollen der Friedhöfe müssen sichergestellt sein. Wie wir vor kurzem erfahren haben, ist das Ordnungsamt gerade am Abend nicht mehr erreichbar. Herr Pfeiler als Sicherheitsgemeinderat und Frau Bürgermeisterin Mathiaschitz haben hier massiven Handlungsbedarf. Das Ordnungsamt ist ab 16.30 Uhr für die Bevölkerung nicht mehr erreichbar. So kann es nicht weitergehen. Spätestens jetzt muss jeder wachgerüttelt sein. Die Bevölkerung versteht solche Aktionen nicht mehr – wir verlangen hier volle Aufklärung und die Justiz muss ganz genau hinsehen. Es muss alles getan werden, um in Zukunft solche Pietätlosigkeiten zu verhindern.“

Wie kommt die Frau eigentlich nach Österreich?

Die Tat erfolgte in einer Zeit, wo viele konservative Menschen in Europa über Sinn und Hintergründe der Afrika-Resolution der Europäischen Union rätseln. Dazu sei erwähnt, dass Kamerun etwa 4.500 km Luftlinie von Klagenfurt entfernt liegt. In Kamerun gibt es zur Zeit massive Probleme mit islamistischen Rebellen der Terroristengruppe Boko Haram. Dies ist aber eigentlich – genauso wie Krieg oder Bürgerkrieg – kein anerkannter Asylgrund. Zwischen Kamerun und der europäischen Union liegen mindestens drei afrikanische Länder und das Mittelmeer. Nichts davon grenzt an Österreich. Weshalb die Frau überhaupt im Land ist, wird wie so häufig kein Politiker beantworten wollen oder können. Kamerun hat seine Bevölkerung seit 1960 verfünffacht. Die Geburtenrate in dem Subsahel-Land an der afrikanischen Westküste liegt aktuell bei 4,7. Gemäß der oben erwähnten EU-Resolution sollen möglichst viele Menschen aus afrikanischen Ländern in die EU übersiedeln und mit umfangreichen Sonderrechten ausgestattet werden.

Ergänzung, 8.12.:
Mittlerweile ist ein Video der Schäden aufgetaucht: