Als ein Zugbegleiter am Mittwochmorgen einen 25-jährigen Marokkaner ohne Fahrkarte in der Regionalbahn von Düsseldorf nach Oberhausen konfrontierte, stieß er auf erheblichen Widerstand: Der Migrant wollte sich nicht ausweisen und weigerte sich, den Zug zu verlassen. Am Hauptbahnhof in Oberhausen musste daher die Bundespolizei eingreifen.

Erst nach mehrmaliger Aufforderung verließ der Marokkaner schließlich den Zug. Ausweisen wollte er sich jedoch nach wie vor nicht, weswegen er die Polizisten zur Dienststelle begleiten sollte. Auch dabei leistete er erbitterten Widerstand. Nicht nur, dass er die Beamten durchweg beschimpfte – er wehrte sich auch mit harten Fußtritten und Kopfstößen. Dennoch gelang es den Polizisten unter erheblichem Aufwand, den Migranten zur Wache zu bringen. Sie blieben dabei glücklicherweise unverletzt.

Bei der Identitätsfeststellung kam heraus, dass der Mann sich ohne Erlaubnis im Bundesgebiet aufhält. Er wurde entsprechend festgenommen und der zuständigen Stelle des Polizeipräsidiums Oberhausen übergeben. Ein Strafverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts, Widerstands und Erschleichen von Leistungen wurde eingeleitet.