Der als linkslastige geltende schwedische Staatssender SVT hat ein bisheriges Tabu gebrochen: erstmals wurde eine Studie zum Thema (Gruppen)Vergewaltigung veröffentlicht, die auch die Herkunft der Täter mit einbezieht.

Ein Report von Kornelia Kirchweger

Umfangreiche Recherchen

Demnach sind 58% der Vergewaltiger im Ausland geboren, 51 Prozent außerhalb Europas. Bei den Überfalls- und Gruppenvergewaltigungen sind 75  bzw. 74 Prozent der Täter Nichteuropäer. Die Studie geht allerdings nicht auf den Migrationshintergrund von Tätern ein. Dann könnte der Anteil der Täter mit ausländischen Wurzeln noch deutlich höher sein.

Schon im Mai veröffentlichten die Zeitungen „Aftonbladet“ und „Expressen“ Studien über die Herkunft der Täter bei Gruppenvergewaltigungen. Fazit: 88 Prozent der Täter haben demnach Migrationshintergrund.

Gerichtsurteile ausgewertet

Die Ergebnisse der SVT-Studie wurden Ende August in einer Reportage und in einem Artikel veröffentlicht. Die Studie wertet alle Gerichtsurteile wegen Vergewaltigung der letzten fünf Jahre aus.

Dabei wurden 843 verurteilte Täter ermittelt. Bei jedem Täter recherchierten Journalisten jeweils das Geburtsland dazu. Drei Kategorien von Vergewaltigung wurden untersucht:  normale Vergewaltigung, Überfallsvergewaltigung (Täter und Opfer sind einander völlig unbekannt) und Gruppenvergewaltigung.  Der gesprochene Text der Ausstrahlung ist hier zu finden.

Zunahme von Vergewaltigungen um 1.472 Prozent

Das renommierte Gatestone-Institut stellte bereits 2015 in einer Studie fest: „40 Jahre nachdem das schwedische Parlament einstimmig beschloss, das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln, haben Gewaltverbrechen um 300 Prozent und Vergewaltigungen um 1.472 Prozent zugenommen.“

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Nichteuropäer: 74 Prozent aller Gruppenvergewaltigungen

Bei den Gruppenvergewaltigungen stammen 74% der Täter nicht aus Europa – fast genauso viele, wie bei den Überfalls-Vergewaltigungen. Sämtliche außereuropäischen Täter kamen aus dem Nahen Osten, Afrika oder Afghanistan.

Es gab demnach keinen einzigen Amerikaner, Australier oder Ostasiaten, der 2012 – 2017 wegen Gruppenvergewaltigung verurteilt wurde. SVT stellt bei den Gruppenvergewaltigungen übrigens keine Kategorie „außerhalb Schwedens geboren“ bereit. Allerdings die Kategorie „außerhalb Europas geboren“.

Medien vermuten, dies sei darauf zurückzuführen, dass alls Täter von außerhalb Schwedens auch von außerhalb Europas kamen – also niemand aus dem europäischen Ausland verurteilt wurde.

„Herkunft hat nichts mit der Tat zu tun“

SVT ist ein typisch linkslastiger Sender des Staatsfunks, vergleichbar mit den durch Zwangsgebühren finanzierten ORF, ZDF oder ARD, der pro Einwanderung und Multikulti ist. Üblicherweise wird in SVT-Berichten bei Täterbeschreibungen die Ausländerherkunft verschleiert. Ausländiche Gruppenvergewaltiger werden immer wieder als „Opfer“ dargestellt.

Es ist daher ziemlich erstaunlich, dass diese Studie durchgeführt und veröffentlicht wurde. Natürlich kam sofort Kritik aus linken Kreisen, auch von Politikern. Demnach habe Herkunft nichts mit der Tat zu tun.

Vielmehr sind etwa die schlechte wirtschaftliche Lage oder „Männlichkeitsnormen“ dafür verantwortlich. Wer die Täterherkunft erwähnt, wird von links gerne als Rassist und Hetzer hingestellt.

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Aufstieg patriotischer Schwedendemokraten

Einige Zeichen deuten indes auf eine Trendwende in Schweden hin: Bei den schwedischen Parlamentswahlen am Sonntag legten die patriotischen Schwedendemokraten 18 Prozent zu und sind jetzt drittstärkste Kraft im Parlament. Europäische Medien sprachen von einem „Warnschuss für Europa“.

Die Sozialisten blieben zwar stärkste Kraft, fuhren aber das bisher schlechteste Wahlergebnis seit hundert Jahren ein. Die Grünen, die mit den Sozialisten in der bisherigen Minderheitsregierung waren, sackten auf Mini-Partei-Niveau ab. Die Regierungsbildung dürfte schwierig und langwierig werden: denn weder das linke noch das konservative Lager schaffen jeweils eine Mehrheit.

Zudem wurde schon vor der Wahl klargestellt: mit den EU- und einwanderungskritischen Schwedendemokraten, die für den sozialistischen Regierungschef Stefan Löfven Rassisten und Hetzer sind, werde man nicht zusammenarbeiten. In der Praxis sieht das dann anders aus: die Schwedendemokraten werden künftig mit mehr Sitzen im Parlament vertreten und nicht mehr zu ignorieren sein.