Schweden hat jetzt den Asylantrag einer 106-jährigen Frau aus Afghanistan abgelehnt. Für die Migrationsbehörde ist ein „fortgeschrittenes Alter“ per se kein Asylgrund.

Die Migrantin kann aber dreimal gegen die Entscheidung der Behörde Einspruch erheben, was eine  Abschiebung lange hinauszögert.

17-köpfige Familie wanderte 2015 ein

Die 17-köpfige (!) Familie erreichte nach einer 20-tägigen Reise aus dem Iran im Zuge der riesigen Migrationswelle von 2015 das Opaovac Flüchtlingscamp in Kroatien. Medien berichten, ihr 67-jähriger Sohn und 19-jähriger Enkel hätten sie „auf dem Rücken durch Wüsten, über Berge und durch Wälder“  getragen. Die Frau ist schwer behindert und kann nicht sprechen.

Familie lebte 8 Jahre lang illegal im Iran

Vor ihrer Reise nach Schweden lebte die ganze Familie 8 Jahre lang illegal im Iran.

Sie verließ Afghanistan „wegen andauerndem Krieg und großer Unsicherheit“, erklärte der Sohn der abgewiesenen Migrantin. Das schwedische „Netzwerk für Flüchtlinge“ kritisierte die Entscheidung der Behörden, die der Ansicht ist, Afghanistan sei nicht so unsicher, es gebe daher keinen ausreichenden Asylgrund.

Auch seitens der anderen Familienmitglieder wurden bereits Einsprüche gegen ihre abgelehnten Asylanträge eingebracht. Die Verfahren laufen und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Eine Abschiebung steht daher in weiter Ferne.

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