Die schwedische Links-Politikerin, Linda Westerlund Snecker, schockte kürzlich im Parlament mit ihrer Aussage, dass alle Männer Vergewaltiger seien. Damit nicht genug: ihrer Meinung nach tragen alle Männer auch eine kollektive Verantwortung dafür.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

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Die Gewalt der Männer gegen Frauen regiere die Welt, sagte sie. Männer befehlen, Frauen unterwerfen sich, begann sie ihre Rede. Frauen passen ihr Leben und Verhalten an das Gewaltpotenzial der Männer an. Denn sie können nicht sehen, ob jemand ein Vergewaltiger ist. Also nehmen sie von vornherein an, dass alle Männer Vergewaltiger seien, sagte sie weiter. Deshalb müssen Männer dafür die kollektive Verantwortung übernehmen – alle Männer, setzte sie fort.

Sexuelle Unterdrückung geht quer durch die Gesellschaft

Sie weigere sich, Angst zu haben und lehne das auch für ihre „Mitschwestern“ ab. Deshalb ist der Kampf des Feminismus, der Kampf eines Jeden. Die Gewalt der Männer müsse gestoppt werden, sagte Snecker. Die sexuelle Unterdrückung gehe quer durch die Gesellschaft, und sie komme von Männern aller Positionen und Hintergründe.

Scharfes Veto von Polizeibehörde

Die patriotischen Schwedendemokraten posteten das Statement auf Facebook. Die Kommentare dazu waren durchwegs entsetzt. Die Aussagen Sneckers wurden kategorisch abgelehnt. Scharfe Kritik kam auch aus der Polizeibehörde: Katja Nyberg von der nationalen Einsatzabteilung bezeichnete die Behauptung Sneckers als Verschleierung der wirklichen Gründe für die Serie von Vergewaltigungen. Die Linkspartei behaupte zwar, sie kämpfe für die Gleichstellung von Mann und Frau leugne aber die Folgen ihrer eigenen Masseneinwanderungspolitik. Stattdessen beschuldige sie alle Männer, nur um die Fakten zu verbergen, meinte Nyborg.

Amnesty International: Trauriger Rekord bei Vergewaltigungen im Norden

In einem kürzlich von Amnesty International (AI) veröffentlichten Bericht, wird festgestellt, dass es noch nie so viele Vergewaltigungen in Skandinavien wie jetzt gab. Begründet wird das u.a. mit „verqueren Sichtweisen“, „geschlechterbezogenen Vorurteilen“ und „tief verwurzelten Mythen“. Die wahren Gründe dafür nennt auch die Menschenrechtsorganisation nicht („Wochenblick“ berichtete).