Im vergangenen Sommer brach der damals 13-jährige syrische Flüchtling seiner 64-jährigen Lehrerin den Kiefer.

Grund der Auseinandersetzung war eine Leibesvisitation, da der Schüler zuvor mit einem Messer zum Unterricht gekommen war.

Boxtraining auf Staatskosten

Die SVP deckte nun einen Skandal auf: Zur „Strafe“ spendierte man dem jugendlichen Gewalttäter auf Staatskosten ein sechswöchiges Boxtraining. Insgesamt summieren sich wöchentliches „Mentaltraining“, Wohnort und Schulkosten auf umgerechnet rund 7.500 Euro pro Monat. Die Kosten wären Teil des „Jugendstrafverfahrens“ und kommen aus dem Budget der Jugendstaatsanwaltschaft. Weitere 14.000 Euro soll ein forensisches Gutachten kosten. Die Lehrerin ist inzwischen in Pension gegangen.